Fürstbischof Fryderich zu Wirtzburg verzichtet anläßlich des Darlehensgeschäftes über 13.000 fl gegenüber dem Deutschen Orden für zinslose Überlassung von 500 fl auf sein Recht auf einen reisigen Klöpper oder Pferd, zu dessen Haltung die jetzt nur durch einen weltlichen Verwalter versehene Kommende Wirtzburg verpflichtet ist, jedenfalls so lange bis das Darlehen in Höhe von 13.000 fl und die 500 fl zurückgezahlt sind. - Vertreter des Ordens ist der Statthalter der Ballei Franken etc. Volpert v. Schwalbach.
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Fürstbischof Fryderich zu Wirtzburg verzichtet anläßlich des Darlehensgeschäftes über 13.000 fl gegenüber dem Deutschen Orden für zinslose Überlassung von 500 fl auf sein Recht auf einen reisigen Klöpper oder Pferd, zu dessen Haltung die jetzt nur durch einen weltlichen Verwalter versehene Kommende Wirtzburg verpflichtet ist, jedenfalls so lange bis das Darlehen in Höhe von 13.000 fl und die 500 fl zurückgezahlt sind. - Vertreter des Ordens ist der Statthalter der Ballei Franken etc. Volpert v. Schwalbach.
Ritterorden, Urkunden 4069
Zusatzklassifikation: Verzichtsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1568 November 1
Papier
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geschehen unnd geben uff Omnium Sanctorum 1568.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Abschrift, Papier. Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Abschrift, Papier. Blattzahl: 1
Schwalbach, Volprecht v.
Wirsberg, Friedrich v. (Fürstbischof Würzburg)
Würzburg, Hochstift
Franken, Ballei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
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