S 02, 153 D
Vorl. Nr.: S 02, 89
S 02 Plakate und Flugblätter
S 02 Plakate und Flugblätter >> Poltische Parteien bis 1945
ca. 1933
Enthält: Vermutlich die zweite Seite eines Flugblattes "Roter Roland" der Kommunistischen Partei Wedels. Neben allgemeinen Aufrufen auch Beschwerden über die Frau des NSDAP Ortsgruppenleiters Rehfeld, die seit Gründung der Ortsgruppe "stolz mit Hakenkreuzen behängt" auftritt. Hinweise auf eine Sammelaktion dieser Frau, damit die Wedeler SA zu einer NSDAP-Veranstaltung fahren könnte. Mutmaßung darüber, was wohl mit dem Geld geworden sein, da sie dann verschuldet nach Holm verzogen sein. Weiteres Thema ist die Reaktion des Bürgermeisters Max Brauer auf die Beschimpfungen durch Emil Brix.
Archivale
Material / Beschreibstoff: Papier
Format: 34 x 21
Provenienz: Kommunistische Partei Wedels
Format: 34 x 21
Provenienz: Kommunistische Partei Wedels
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ
Namensnennung 3.0 Deutschland