Bad und Kur.
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WI/1, 488
Spielmann: J/7/XVII; Lüstner(?): 488
WI/1 2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866)
2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866) >> 11 Handel, Gewerbe, Badewesen und Kur >> 11.5 Badewiesen und Kuren, Gasthäuser
(1520), 1603-1611, 1642-1709, 1748-1819
Enthält im einzelnen: Verschreibung Conradt Luteinn und Frau Barbara über das Haus zur Stege (1520, Abschrift präsentiert 1603); Margriet zum Spiegel und Consorten wegen eines Weideplatzes ("Klauer") vor dem Sonnenberger Tor 1611; Elisabetha Witwe Johann Knefeli verkauft das Badhaus zum Salmen 1642; Zeugenaussage, Hans Michael Rützell und sein Vetter hätten im Badhaus zur Rose die Mägde des Capitain Zigeler beim Baden beobachtet, und Befragung der Beschuldigten 1662; "Excesse" im Gemeindebad 1696; Kaufbrief über ein Badhaus [zum Roten Löwen] zwischen dem Hospital und dem Badhaus zum Glock 1698; Kaufbrief über das Badhaus zum Helm 1699; Kaufbrief über das Badhaus zum Bock 1702; Polizeiverordnung zum Wohl der Kurgäste 1709; Verordnung über die Kurtaxe 1748 (Druck); desgl. über Einfuhr von Wein und Fleisch durch Kurgäste 1748 (Druck); Konferenzsaal, Spielsaal, Kaffee- und Teeausschank im Bären o.J.; Abbruch des badhauses zum Stern 1751; Instruktion der zur Bedienung der Armen, Badegäste und Einheimischen, bestellten Chirurgen 1752; Alle und deren Umfassung auf dem Rindsfußplatz 1755; abendliche Schließung des Gemeidnebades wegen stattgehabter "Unordnung und Unfug" 1774; Ordnung über die Promenade im herrschaftlichen Garten vor dem Sonnenberger Tor 1788 (Druck); Aufsicht über den Kranz, Wiesenbrunnen und Allee vor dem Sonnenebrger Tor 1780; Verordnung über das Baden im Gemeindebad (Handschrift und mehrere Drucke) 1781; Neutralität zwischen kaiserlichen und französischen Truppen während der Kurzeit 1800; Einquartierung in Badehäusern 1806; Logis des Generals Roget im Schützenhof 1801; Unrat im Abfluß des Gemeindebades 1804; Boutiquen in der Wiesenbrunnenallee 1804; Schöpfen warmen Wassers aus dem Kanal vor dem Rindsfuß 1811; Bänke in der Kranzpromenade 1811; Heizung und Beleuchtung der Kursaal-Wachstube 1819; Aufruf an die Kurgäste zur Spende für das Hospital und Armenbad 1819 (Druck).
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Luteinn, Conradt; Luteinn, Barbara; Spiegel, Margriet zum; Knefeli, Elisabetha; Knefeli, Johann; Rützell, Hans Michael; Zigeler; Roget, General; Wiesenbrunnenallee; Kranzplatz; Zum Salmen; Zum Roten Löwen; Zum Bock; Zur Glocke; Im Bären; Zum Stern; Kurwesen; Kurtaxe; Badehäuser; Einquartierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:44 MEZ