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Discussio Hase
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Enthält: Schuldner: Ochsenhändler Gerhard Hase, in erster Ehe verheiratet mit Metta Mersman, in zweiter Ehe mit Anna Hageböck. Haus: Fischmarkt, zwischen Häusern der Witwe des Arnold Brüning und des Johan Honasch. Gläubiger: Die Minoriten, vertreten durch den Guardian Herman Fikerus; Anna, die Witwe des Henrich Poelman; Johan Eicholt als Miterbe des Wandbereiters (Tuchscherers) Sebastian Wittover; Hofgerichtsnotar Johan Cateman und dessen Schwiegermutter Margarete zur Stegge; die Kinder des Notars Johan ufr Salicheit, vertreten durch die Vormünder Lic. Dietrich Kerckhoff, Wilhelm Elverfelt und Johan zur Eick; Johan Froning junior und dessen Ehefrau Katharina; Herman Isfort junior und dessen Ehefrau Gertrud Langeneick; Johan Langen; Maria Hase, Tochter erster Ehe des Schuldners, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherrn Dietrich Körler, Friedrich Mersman und Kaspar Hense; Jungfer Elisabeth Warendorf; Lic. Wilhelm Lageman; der Sohn des Johan Bischoping zur Enckingmühle; Bernard von Drolshagen zu Lütkenbeck; die Witwe des Gerhard Lennep namenws Anna Kannegiesser; die Benefiziaten des Rates, namentlich Lic.Kaspar Osnabrück, Pastor des Hostpitals, Ewerwein Seier, Vikar im Hospital, Heino Hardenack, Pater im Kloster Niesing, Vikar Everwein Wermeling und Godfrid Herdinck, vicarius sacelli auf dem Honekamp. Anlagen (in Abschrift): 1. 1524 sabbato post dominicam Judica (März 19): Rentverkauf. 2. 1548 am Dienstag nach Luciae virg. (Dezember 18): Pfandverschreibung eines Gadems. 3. 1587 August 8: Verkauf von Rechten aus 2. 4. 1616 Mai 31: Vertrag betr. Landverkauf.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.