A1: Hans von Obernitz, Ritter, Schultheiß der Stadt Nürnberg. A2: die Schöffen der Stadt Nürnberg. S: Schultheißengericht der Stadt Nürnberg. E: Jorg Aichinger, Bürger und geschworener Prokurator der Gerichte in Nürnberg, als bevollmächtigter Anwalt des Herrn Leonhard Gruntherr, Pfleger der Äbtissin Katharina und des Konvents des Klosters Gnadenberg. Betreff: Beglaubigung des Artikels aus dem dem Gericht vorgelegten Testament des verst. Konz Horn, Bürger zu Nürnberg, in welchem dieser dem Kloster einen jährlichen Zins von 10 Gulden rhein. aus der Losungstube zu Nürnberg vermacht, um davon das benötigte Baumöl zu erkaufen. Das Kloster soll nicht das Recht haben, den Ewigzins zu verkaufen, sondern soll ihn in der vorgeschriebenen Weise gebrauchen, was in die ´Stift-Tafel´ in beiden Konventen eingeschrieben werden soll.
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A1: Hans von Obernitz, Ritter, Schultheiß der Stadt Nürnberg. A2: die Schöffen der Stadt Nürnberg. S: Schultheißengericht der Stadt Nürnberg. E: Jorg Aichinger, Bürger und geschworener Prokurator der Gerichte in Nürnberg, als bevollmächtigter Anwalt des Herrn Leonhard Gruntherr, Pfleger der Äbtissin Katharina und des Konvents des Klosters Gnadenberg. Betreff: Beglaubigung des Artikels aus dem dem Gericht vorgelegten Testament des verst. Konz Horn, Bürger zu Nürnberg, in welchem dieser dem Kloster einen jährlichen Zins von 10 Gulden rhein. aus der Losungstube zu Nürnberg vermacht, um davon das benötigte Baumöl zu erkaufen. Das Kloster soll nicht das Recht haben, den Ewigzins zu verkaufen, sondern soll ihn in der vorgeschriebenen Weise gebrauchen, was in die ´Stift-Tafel´ in beiden Konventen eingeschrieben werden soll.
StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden 369
BayHStA, KU Gnadenberg 1519 Januar 31
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden
Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden >> Jahre 1501-1554
31. Januar 1519
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - Siegel besch.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Literatur: Archivregest: StA Amberg, Standbücher 1217/I Nr. 202.
Vermerke: Archivvermerke: N. 202 No: 14
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - Siegel besch.
Vermerke: Archivvermerke: N. 202 No: 14
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - Siegel besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
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