Nach den Tode Bischof Dietrich Adolphs von Paderborn im Januar 1661 schließt die Kirche zu Paderborn mit dem Erben, Johann Wilhelm Freiherrn von der Recke zu Kurl, der sich bereits mit der Linie von der Recke zu Steinfurt über den Nachlaß des Reichshofratspräsidenten Johann Freiherrn von der Recke verglichen hat, einen Vergleich dahin, daß die Kirche sich mit den 9.723 Reichstalern, die für die Einlösung der Ämter Hinnenburg und Wünnenberg verwandt wurden, als Memorie für den verstorbenen Bischof begnügt. Der Erbe wie auch Johann von der Recke zu Steinfurt und dessen Bruder Matthias von der Recke, Domscholaster und Drost, verzichten auf dieses Geld. Johann Wilhelm Freiherr von der Recke behält die bereits übernommenen Barschaften und Mobilien und erhält zudem noch die rückständigen Zinsen aus dem genannten Kapital. Anerkannt werden seine Forderungen an die Landstände zu Paderborn wegen des Vorschusses im Bürenschen Prozeß. Auch erhält der Erbe den restlichen Wein von der Wewelsburg und die Mobilien, soweit sie aus der Zeit vor der Bischofswahl stammen. Dagegen verzichten die von der Reckes auf die Papeyer- und Sandebecker Mühle, die Druckerei auf Schloß Neuhaus und den Hövelhof. SA des Bischofs und Domkapitels von Paderborn und Ankündigung der USS ihrer Sekretäre, US und SA Johann Wilhelm von der Recke, Dietrich Jobsts Freiherrn von der Recke, Domherr zu Münster und Hildesheim, Johann von der Reckes zu Steinfurt und Matthias von der Recke, Domscholaster und Drost Unterschriften: -Henrich Wigandt -Ludwig Wippermann -Johann Wilhelm Freiherr von der Recke -Johann von der Recke zu Steinfurt -Matthias von der Recke, Domscholaster und Drost -Dietrich Jobst von der Recke, Domherr zu Münster