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Klagesache des Lizentinspektors Martin Bengtson und des
Zöllners Wolff Jäger zu Bremervörde gegen Johann Bremer aus dem
Alten Land wegen am Bremervörder Zoll vorbeigetriebener
Ochsen
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Klagesache des Lizentinspektors Martin Bengtson und des
Zöllners Wolff Jäger zu Bremervörde gegen Johann Bremer aus dem
Alten Land wegen am Bremervörder Zoll vorbeigetriebener
Ochsen
Enthält: Klageschrift vom November 1672, mit nachfolgender Zitation der Regierung an Bremer; Vernehmungsprotokoll und Regierungsbescheid vom Dezember 1672; Übergabe von Beweisartikeln durch Bengtson zu einer Zeugenbefragung vom Januar 1673; Kommissionserteilung der Regierung an den Amtmann Johann Ernst Rist in Bremervörde vom Mai 1673 zum Zeugenverhör, mit beigefügtem Bericht des Akziseeinnehmers Jacob Broyer in Cranz an Bengtson vom Januar 1673; Gesuch Bengtsons vom Juni 1673 um Subsidiales an den Statthalter im Land Hadeln wegen Befragung einer Zeugin namens Hebel Frese in Otterndorf, mit beigefügten Beweisartikeln; nachfolgende Subsidiales der Regierung an den sachsen-lauenburgischen Hof- und Kammerrat Tobis Ludwig Kolhans; Antwortschreiben Kolhans' und des Gerichtsverwalters Nicolaus von der Medem in Otterndorf vom Juli 1673; Gegenbeweisartikel des Beklagten Johann Bremer vom September 1673; Kommissionserteilung der Regierung an den Amtschreiber Daniel Clasen in Stotel vom September 1673 zur Durchführung des Zeugenverhörs bei der Gegenbeweisführung
Verzeichnung
Zoll- und Akzisesachen, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.