Die Gebrüder Franz Pleickard und Franz Friedrich Ulner v. Dieburg bekunden,, auch für ihren zur Zeit bei der kaiserlichen Miliz in Ungarn befindli...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1681-1720
1695 Februar 2, Walldürn
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Gebrüder Franz Pleickard und Franz Friedrich Ulner v. Dieburg bekunden,, auch für ihren zur Zeit bei der kaiserlichen Miliz in Ungarn befindlichen Bruder Johann Philipp, dass sie zur Erfüllung des von der fränkischen Reichsritterschaft bestätigten Vergleichs (vgl. Urkunde von 1692 Mai 11/21, Nr. 2710) gegenüber ihrer Mutter Maria Dorothea v. Hartleiten geb. v. Bettendorf ein Darlehen über 2.000 Gulden, je zu 60 Kreuzer, von dem kurpfälzischen Dragoner-, Regiments- und Obristwachtmeister Philipp Heinrich Keßler v. Sarmsheim aufgenommen haben; sie verpflichten sich zur Rückzahlung innerhalb der nächsten vier Jahre, der Leistung eines 5% tigen Zinses, und stellen als Pfand ihren Hof zu Weinheim an der Bergstraße zur Verfügung. - Zeugen: Johann Friedrich v. Bettendorf, kurmainzischer Kammerherr und Oberamtmann zu Miltenberg und (Stadt)Prozelten, und Johann Philipp v. Bettendorf, Hauptmann des Regiments v. Bibra zu Fuß
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 259/7 - Abschrift,. Papier
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 259/7 - Abschrift,. Papier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ