Heinrich von Calle bekundet, er habe mit Propst und Konvent des Klosters Oelinghausen (Volinchusen) Streit angefangen wegen des Eigentumsrechts an einer Hufe zu Holzen (Holthusen) in der Pfarrei Hüsten (Hustene) und seiner Zubehör. Der Ritter Hermann gen. Vogt (Aduocatus) habe verlangt, ihm die Güter zu Lehen zu übertragen, obwohl sein, des Heinrichs Vater, der + Ritter Adolf von Altena, das Eigentumsrecht an den Gütern mit Zustimmung des Vogtes, wobei allerdings Heinrich nicht zugegen war, dem Kloster übertragen hat, da Hermann diese Güter einst dem Kloster verkauft hatte, wie es die darüber verfaßten Urkunden auswiesen. Gemeinsam mit seinen Brüdern Engelbert und Hermann und mit Adolf, dem Sohn des genannten Engelbert, verzichtet nun Heinrich auf alles Recht, wenn ihm oder seinen Brüdern je etwas zukam, an den genannten Gütern. Dafür empfängt er von Propst und Konvent 33 Schillinge gültiger Pfennige. Zeugen: Gottschalk gen. Kalf, Richter in Iserlohn (in Lon), und sein Bruder Arnold, der gen. Engelbert von Deilinghofen, (Dedelinchoue), Johannes gen. Slepere und Godefrid Vrobose. Siegelankündigung des Heinrich von Calle und des Richters von Iserlohn. Gegeben zu Menden (Mendene) 1306 Sept. 8 (in Nativitate Virginis gloriose).