Hektor von Ramschwag zu Siegberg, Vogt der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg, übergibt Ludwig Feldmann ("Veldtman") auf Küssaberg, Hauptmann über ein Fähnlein deutschen Fußkriegsvolks im Regiment des Grafen Karl Ludwig von Sulz, Herrn zu Vaduz, Blumenegg und Schellenberg, in den spanischen Niederlanden, und seiner Ehefrau Anna Frey bzw. in deren Namen Veit Puschler und Paul Frey, des Rats zu Feldkirch, als Bruder bzw. Schwager einen Zins von 50 fl rh in Münz zu 60 Etschkreuzern den Gulden. Diesen Zins erbte der Aussteller von seinem Vater Balthasar von Ramschwag, Vogt auf Gutenberg, dem er von Johann Ludwig Graf von Sulz durch eine Zinsverschreibung vom 1. März 1539 eingeräumt und auf der Herrschaft Blumenegg besichert worden war. Die Zession erfolgt zur Tilgung einer Schuld von 600 fl, die der Bruder des Ausstellers, Jörg Balthasar von Ramschwag, Vogt zu Gutenberg, bei dem Hauptmann eingegangen war. Feldmann soll 400 fl an Dr. iur. Gottfried Hueblin zahlen, dem der Bruder ebenfalls 600 fl an aufgelaufenen Zinsen schuldig war.
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Hektor von Ramschwag zu Siegberg, Vogt der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg, übergibt Ludwig Feldmann ("Veldtman") auf Küssaberg, Hauptmann über ein Fähnlein deutschen Fußkriegsvolks im Regiment des Grafen Karl Ludwig von Sulz, Herrn zu Vaduz, Blumenegg und Schellenberg, in den spanischen Niederlanden, und seiner Ehefrau Anna Frey bzw. in deren Namen Veit Puschler und Paul Frey, des Rats zu Feldkirch, als Bruder bzw. Schwager einen Zins von 50 fl rh in Münz zu 60 Etschkreuzern den Gulden. Diesen Zins erbte der Aussteller von seinem Vater Balthasar von Ramschwag, Vogt auf Gutenberg, dem er von Johann Ludwig Graf von Sulz durch eine Zinsverschreibung vom 1. März 1539 eingeräumt und auf der Herrschaft Blumenegg besichert worden war. Die Zession erfolgt zur Tilgung einer Schuld von 600 fl, die der Bruder des Ausstellers, Jörg Balthasar von Ramschwag, Vogt zu Gutenberg, bei dem Hauptmann eingegangen war. Feldmann soll 400 fl an Dr. iur. Gottfried Hueblin zahlen, dem der Bruder ebenfalls 600 fl an aufgelaufenen Zinsen schuldig war.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 132
HSTAM Weingarten Nr. 159
HSTAM Öst. Extr. 3811
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1597 Februar 3 (auf mentag negst nach Unßer lieben Frawen liechtmeß tag)
34,3 x 62,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hektor von Ramschwag zu Siegberg, Vogt der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg
Empfänger: Ludwig Feldmann ("Veldtman") auf Küssaberg, Hauptmann
Siegler: Aussteller, Veit Puschler und Paul Frey
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Empfänger: Ludwig Feldmann ("Veldtman") auf Küssaberg, Hauptmann
Siegler: Aussteller, Veit Puschler und Paul Frey
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Blumenegg, Karl Ludwig Graf von Sulz, Herr zu
Feldmann, Anna
Feldmann, Ludwig, Hauptmann
Frey, Anna
Frey, Paul
Hueblin, Gottfried, Dr. iur.
Puschler, Veit
Ramschwag, Balthasar von
Ramschwag, Georg Balthasar von
Ramschwag, Hektor von
Schellenberg, Karl Ludwig Graf von Sulz, Herr zu
Vaduz, Karl Ludwig Graf von Sulz, Herr zu
Bludenz, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Bludenz, Vorarlberg [A]; Vogt
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herren
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Ratsmitglieder
Gutenberg, Burg : Balzers [FL]; Vogt
Küssaberg : Bechtersbohl, Küssaberg WT; Einwohner
Niederlande [NL]; Spanische
Schellenberg [FL]; Herren
Siegberg : Göfis, Vorarlberg [A]
Sonnenberg : Nüziders, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Sonnenberg : Nüziders, Vorarlberg [A]; Vogt
Vaduz [FL]; Herren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:19 MEZ
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