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Bestätigung eines Rentenverkaufs an das Hospital zu Düsseldorf
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1611 August 14
Regest: Vor Adolf Steinhausen, Schultheiß zu Düsseldorf, Ewald Bachman und Johann Rompell, beide Schöffen daselbst, verkaufen Hillebrandt von Lip gen. Olischleger und Bilchen im Speiker, Eheleute, dem Rat zu Düsseldorf und dem Gasthausmeister eine jährliche Erbrente von 6 1/4 Goldfl. für ein Kapital von 100 fl., der fl. zu 5 1/2 Königsort gerechnet, fällig auf Krautweihe (= 14. oder 15.8.) und verpfänden dafür ihr Haus und Hof zu Derendorf (Anrainer: Landstraße, Schlenders Erben und Erben von Wilhelm am Putz), weiter 2 Morgen mit denselben angehörigen Büschchen (Anrainer: Metterichs Erben, Heinrich Lohgeiß (?), Dietrich von der Brüggen Erben), endlich 7 Viertel und 10 Ruten auf dem Lachfeld (?) (Anrainer: Landstraße nach Derendorf, die Goltzergoß (=Golzheimer Gasse), Schlenders Erbe, Metternichs Erbe). Wiederlöslich mit 1/4 jähriger Kündigung. Datum 1611 "auf Crautweiungh tagh welcher gewesen ist der vierzehenter monatztag Augusti". Geschrieben und unterschrieben von Heinrich Goch.
Ausfertigung. Pergament. 2 Siegel, 1 fehlt,
40 x 32 cm.
Krautweihe ist eigentlich der 15.8.
Urkunden
Siegelbeschreibung: Steinhausen, Adolf, Siegelführer, ab
Siegelbeschreibung: Schöffen der Stadt Düsseldorf, Siegelführer, Bruchstück
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.