Kleine Erwerbungen (Bestand)
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NLA AU, Rep. 230 NLA HA, Rep. 230 Rep. 230
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 5 Sammlungen >> 5.3 Kleine Erwerbungen, Manuskripte, Zeitgeschichtliche Sammlungen
1229-2008
Bestandsgeschichte: Der Bestand "Kleine Erwerbungen" zählt im Staatsarchiv Aurich zu den "Sammlungen", d.h. nicht zu den "Beständen" im eigentlichen Sinn. Es handelt sich bei den hier archivierten Unterlagen um Dokumente, die entweder als nicht provenienzgerecht aus anderen Beständen ausgeschieden worden sind oder - im überwiegendem Teil - dem Staatsarchiv von Privatpersonen und Institutionen wegen ihres historischen Wertes zur dauernden Aufbewahrung geschenkt, d.h. zum Eigentum des Staatsarchivs übergeben wurden, ohne dass sie einer bestimmten vom Staatsarchiv zu betreuenden Registratur zuzuordnen waren. Darüber hinaus werden in diese Sammlung Kopien von Unterlagen aufgenommen, deren Vorlagen sich noch im Besitz ihrer Eigentümer befinden. Entsprechend heterogen ist zwar der ganze Inhalt der "Kleinen Erwerbungen", doch mögen die hier bewahrten Unterlagen für manche Ortschroniken oder Museumsausstellungen von Interesse sein. Ein besonderer Reiz liegt in der Regel in der Dokumentation von Orts- und Alltagsgeschichte.
Das vorliegende Findbuch wurde 1996 von Herrn Pötzsch erstellt und in der Zwischenzeit durch verschiedene Mitarbeiter des Hauses ergänzt.
Dezember 2003
Dr. Wolfgang Henninger
Zweites Vorwort
Nachdem die Sammlung "Kleine Erwerbungen" auf knapp 200 Nummern angewachsen war, wurde zur besseren Benutzung des Findbuches eine Gliederung erarbeitet. Dabei ist zu beachten, dass der Gliederungspunkt "Zeitgeschichtliche Unterlagen" keine weiteren Zugänge erfahren soll, sondern entsprechende Unterlagen in Rep. 253 (Zeitgeschichtliche Sammlung) einsortiert werden sollten.
Aurich, Dezember 2006
Dr. Michael Hermann
Zusatzinformationen: Im Jahr 2015 wurde der Bestand um die Schenkung von Uda Chilla, Freiburg, ursprünglich aus Oldersum, erweitert (acc. 2015/4).
Zusatzinformationen: Im August 2017 wurden Akten der Bürgerinitiative Altstadtsanierung Leer aus dem Bestand entnommen und zu Rep. 227/24 hinzugefügt (Rep. 227/24 acc. 2017/23 Nr. 51-56), wodurch eine Springnummer entstanden ist.
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Kurzbeschreibung: Der Bestand enthält u.a. 15 Schreiben an den hessischen Obersten Motz 1649 - 1650, Amtsbücher der Kleidermacherzunft in Aurich aus dem 18. und 19. Jhdt., Reisepässe und Wanderbücher, Mitgliedsbücher des Ostfriesischen Pestalozzi-Vereins 1905 - 1929, Feldpostkarten aus dem 1. Weltkrieg und Wahlmaterial aus Aurich 1924 - 1933.
Das vorliegende Findbuch wurde 1996 von Herrn Pötzsch erstellt und in der Zwischenzeit durch verschiedene Mitarbeiter des Hauses ergänzt.
Dezember 2003
Dr. Wolfgang Henninger
Zweites Vorwort
Nachdem die Sammlung "Kleine Erwerbungen" auf knapp 200 Nummern angewachsen war, wurde zur besseren Benutzung des Findbuches eine Gliederung erarbeitet. Dabei ist zu beachten, dass der Gliederungspunkt "Zeitgeschichtliche Unterlagen" keine weiteren Zugänge erfahren soll, sondern entsprechende Unterlagen in Rep. 253 (Zeitgeschichtliche Sammlung) einsortiert werden sollten.
Aurich, Dezember 2006
Dr. Michael Hermann
Zusatzinformationen: Im Jahr 2015 wurde der Bestand um die Schenkung von Uda Chilla, Freiburg, ursprünglich aus Oldersum, erweitert (acc. 2015/4).
Zusatzinformationen: Im August 2017 wurden Akten der Bürgerinitiative Altstadtsanierung Leer aus dem Bestand entnommen und zu Rep. 227/24 hinzugefügt (Rep. 227/24 acc. 2017/23 Nr. 51-56), wodurch eine Springnummer entstanden ist.
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Kurzbeschreibung: Der Bestand enthält u.a. 15 Schreiben an den hessischen Obersten Motz 1649 - 1650, Amtsbücher der Kleidermacherzunft in Aurich aus dem 18. und 19. Jhdt., Reisepässe und Wanderbücher, Mitgliedsbücher des Ostfriesischen Pestalozzi-Vereins 1905 - 1929, Feldpostkarten aus dem 1. Weltkrieg und Wahlmaterial aus Aurich 1924 - 1933.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ