von Thurn und Taxis
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Bü 589
E 146 (alt) Bund 89
C.01.37
Adel
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Ministerium des Innern III
Ministerium des Innern III >> 004. Adel >> 004.02 Spezialia - Adelsgeschlechter (alphabetisch)
1811-1843
Enthält: Fürst von Thurn und Taxis als Besitzer des Guts Ostrach; Novalzehntansprüche des Fürsten Karl Alexander; Anmassung der hohen und niederen Jagd in den vormals freien Pürschbezirken der Turn und Taxis'schen Besitzungen durch die Thurn und Taxis'sche Forstverwaltung zu Uttenweiler; Vorstellung des Fürsten wegen der im Bezirk seiner Besitzungen erteilten Wirtschaftkonzessionen; Erlaubnis zur Annahme des Prädikats "Hoheit" für die Fürstin von Thurn und Taxis, als Prinzessin aus dem großherzoglichen Hause Mecklenburg; Anzeige der Generalpostdirektion Frankfurt von der Übertragung des sachsen-gothaischen Postwesens an das Haus Taxis als ein Erbmannthronlehen; Rückgabe einer Spezialkarte der Thurn und Taxis'schen Besitzungen; Entschädigung wegen der enteigneten Besitzungen des Fürsten; Beschwerde des Fürsten über die Beschlagnahme der sog. Ordinaristeuer in Neresheim; staatsbürgerliches Verhältnis der Hofdiener des Fürsten von Württemberg, insbesondere deren Besoldungs- und Kapitalsteuerpflicht; Beschwerde des Thurn und Taxis'schen Generalagenten über die Abgabe des Trebergelds der fürstlichen Brauhäuser in Betzenweiler und Oggelsbeuren an das Kameralamt Biberach; Bericht über den feierlichen Empfang des Fürsten in Äpfingen; Baureparations- und Mietzinsforderung des Fürsten wegen Einrichtung eines Militärspitals im Schloss Obermarchtal; Eingabe des fürstlich Thurn und Taxis'schen Rentamts Buchau wegen des Judenschutzgelds von Buchau und von Kappel; Tod der Fürstin Wilhelmine Karoline Christiane Henriette von Thurn und Taxis geb. Freiin von Dörnberg und der Fürstin von Thurn und Taxis geb. Herzogin von Mecklenburg-Strelitz; staatsrechtliche Verhältnisse des im Besitz des Fürsten befindlichen Ritterguts Rechtenstein; Verzichtleistung des Fürsten auf die dortige Patrimonial- und Forstgerichtsbarkeit und die Ortspolizei und die Genehmigung zur Einräumung der zugesicherten Surrogate; Legitimation des Obertribunalprokurators Karl August Friedrich Seeger als Generalagent des fürstlichen Hauses Thurn und Taxis
1 Bü (3 cm)
Archivale
Seeger, Karl August Friedrich; Generalagent, Rechtskonsulant in Stuttgart, um 1832
Thurn und Taxis, Fürst von
Thurn und Taxis, Wilhelmine Karoline Christiane Henriette, Fürstin von
Thurn und Taxis,- Fürstin von, geb. Herzogin von Mecklenburg-Strelitz
Äpfingen : Maselheim BC
Bad Buchau BC; Rentamt der Fürsten von Thurn und Taxis
Betzenweiler BC; Brauhäuser
Biberach an der Riß BC; Kameralamt
Frankfurt am Main F; Generalpostdirektion der Fürsten von Thurn und Taxis
Kappel : Bad Buchau BC; Rentamt
Mecklenburg
Neresheim AA; Ordinaristeuer
Obermarchtal UL; Schloss (vormals Kloster)
Oggelsbeuren : Attenweiler BC; Brauhäuser
Ostrach SIG; Hofgut
Rechtenstein UL; Rittergut
Sigmaringen SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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