Der Priester Konrad und sein Verwandter Heinrich, Pfarrer zu Steinach (Stenaha), schenken dem Kloster St. Stephan (ad altare sancti Petri) vor den Mauern der Stadt Würzburg durch ihre Treuhänder Gotibold und Engelbert einen Hof innerhalb der Stadtmauern von Würzburg. Sie geben davon dem Kloster jedes Jahr 30 Semmeln und 0,5 Eimer Wein. Stirbt einer der Schenker, dann soll der Überlebende diesen Zins am Jahrtag des Verstorbenen, der im Kloster begangen wird, entrichten. Nach dem Tod beider Schenker sollen ihre Erben den Zins geben. Im Weigerungsfall fällt der Hof an das Kloster. Zeugen: Die [Würzburger] Domherren Bernger, Ernst und Wimar sowie Gotibold, Engelbrecht, Adalbero, Eggibracht, Dangmud, Adalbrecht, Heinrich, Heinrich, Helmerich, Rudeger, Azeman und Burkhard. Aussteller: Konrad und Heinrich. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Priester Konrad und sein Verwandter Heinrich, Pfarrer zu Steinach (Stenaha), schenken dem Kloster St. Stephan (ad altare sancti Petri) vor den Mauern der Stadt Würzburg durch ihre Treuhänder Gotibold und Engelbert einen Hof innerhalb der Stadtmauern von Würzburg. Sie geben davon dem Kloster jedes Jahr 30 Semmeln und 0,5 Eimer Wein. Stirbt einer der Schenker, dann soll der Überlebende diesen Zins am Jahrtag des Verstorbenen, der im Kloster begangen wird, entrichten. Nach dem Tod beider Schenker sollen ihre Erben den Zins geben. Im Weigerungsfall fällt der Hof an das Kloster. Zeugen: Die [Würzburger] Domherren Bernger, Ernst und Wimar sowie Gotibold, Engelbrecht, Adalbero, Eggibracht, Dangmud, Adalbrecht, Heinrich, Heinrich, Helmerich, Rudeger, Azeman und Burkhard. Aussteller: Konrad und Heinrich. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 2/52
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 6658 / 52
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1144
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Unbes.
Überlieferung: Rotulus
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 122 S. 128 f.
Unternummer: 52
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Rotulus
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 122 S. 128 f.
Unternummer: 52
Medium: A = Analoges Archivalie
Konrad, Priester
Heinrich, Steinach, Pfarrer
Gotibold
Engelbert
Konrad III., König
Embricho, Würzburg, Bischof
Gotebold, Würzburg, Burggraf
Bernger, Würzburg, Domherr
Ernst, Würzburg, Domherr
Wimar, Würzburg, Domherr
Engelbrecht
Adalbero
Eggibracht
Dangmud
Adalbrecht
Heinrich
Helmerich
Rüdiger
Azeman
Burkhard
Steinach (Gde. Bad Bocklet/Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Würzburg, Hof
Würzburg, Stadtmauer
Würzburg, Kloster, St. Stephan
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Bischof
Würzburg, Burggraf
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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