Jakob Mutze, Untertan zu Rißtissen, beurkundet, dass er mit herrschaftlicher Zustimmung vor ungefähr fünf Jahren wegen der ihm damals zugestoßenen Not seine einmädige Buigenwiese mit ungefahr 1 Tagwerk an den ehrbaren und achtbaren Meister Hans Georg Molitor, Gerichtsammann und Oberwirt zu Rißtissen, und allen seinen Erben und Nachkommen für 180 fl verkauft hat, von denen der Käufer 150 fl gleich und die restlichen 30 fl durch ordentliche Abrechnungen bezahlt hat. Die Wiese liegt über den gemeinen Krautgärten und auf allen Seiten zwischen der Riß und dem kleinsten Wechselbuigen und ist außer den herrschaftlichen Rechten und gemeinen Abgaben unbelastet. Der Verkauf wird durch Jakob Schmidt und den Fischer Hans Menne, beide Mitglieder des Gerichts und Schwäger des Ausstellers, bezeugt.
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Jakob Mutze, Untertan zu Rißtissen, beurkundet, dass er mit herrschaftlicher Zustimmung vor ungefähr fünf Jahren wegen der ihm damals zugestoßenen Not seine einmädige Buigenwiese mit ungefahr 1 Tagwerk an den ehrbaren und achtbaren Meister Hans Georg Molitor, Gerichtsammann und Oberwirt zu Rißtissen, und allen seinen Erben und Nachkommen für 180 fl verkauft hat, von denen der Käufer 150 fl gleich und die restlichen 30 fl durch ordentliche Abrechnungen bezahlt hat. Die Wiese liegt über den gemeinen Krautgärten und auf allen Seiten zwischen der Riß und dem kleinsten Wechselbuigen und ist außer den herrschaftlichen Rechten und gemeinen Abgaben unbelastet. Der Verkauf wird durch Jakob Schmidt und den Fischer Hans Menne, beide Mitglieder des Gerichts und Schwäger des Ausstellers, bezeugt.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1471
IV Nachtrag 51
N[umer] 48
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Rißtissen
1707 März 21
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Rißtissen
Siegler: Auf Bitte des Ausstellers: Johann Friedrich Schenk Freiherr von Stauffenberg, Herr zu Wilflingen, Egelfingen, Lautlingen, Margrethausen und der Herrschaft Rißtissen, Ritter von Malta, Komtur zu Hemmendorf und Rexingen und Generalfeldmarschalleutnant des Schwäbischen Reichskreises.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Siegler: Auf Bitte des Ausstellers: Johann Friedrich Schenk Freiherr von Stauffenberg, Herr zu Wilflingen, Egelfingen, Lautlingen, Margrethausen und der Herrschaft Rißtissen, Ritter von Malta, Komtur zu Hemmendorf und Rexingen und Generalfeldmarschalleutnant des Schwäbischen Reichskreises.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Menne; Hans (Rißtissen, Ehingen an der Donau UL)
Molitor, Hans Georg (Rißtissen, Ehingen an der Donau UL)
Mutze (Mutzen); Jakob (Rißtissen, Ehingen an der Donau UL)
Schmidt; Jakob (Rißtissen, Ehingen an der Donau UL)
Hemmendorf, Rottenburg am Neckar TÜ; Johanniterkommende; Komture
Rexingen, Horb am Neckar FDS; Johanniterkommende; Komture
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; (Ausstellungsort)
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Gastwirte
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Gemeinde; Gerichtsammänner
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Gemeinde; Richter und Anwälte des Gerichts
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Krautgärten
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Riß
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Wiesen
Schwäbischer Kreis; Generalfeldmarschalleutnant
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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