Der Konvent zu Ellen vergleicht sich mit dem Halbwinner des Hofes Palmesholz, Anton Middel wegen rückständiger Pachtlieferungen aus den Jahren 1670 bis 1680. Der Pächter soll zum Termin Sankt-Martin [11. Nov.] auf seine Kosten in wohlgewandten marckgebigen Früchten 100 Malter Roggen nach Rödinger Fruchtmaß gemessen, liefern, für das Jahr 1682 40 Malter, 1683 und 1684 je 30 Malter. Ferner soll der Pächter sofort auf seine Kosten die schadhaften Scheunen, Ställe und Dächer reparieren. Falls er die Auflagen des ersten Pachtbriefes [1666] unter Berücksichtigung des Nachlasses in den beiden folgenden Jahren nicht erfüllt, muß er vom Hof abziehen und behält sich der Konvent das Recht vor, sich an dem Viehbestand und den Mobilien (bestialien und mobilien) schadlos zu halten. Vereinbart zu Ellen mit den Unterschriften von P.C. de Wymar, Anton Middel und Johann Schramm. Geschehen im Kloster Ellen anno 1681 am 29. Decembris.
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Der Konvent zu Ellen vergleicht sich mit dem Halbwinner des Hofes Palmesholz, Anton Middel wegen rückständiger Pachtlieferungen aus den Jahren 1670 bis 1680. Der Pächter soll zum Termin Sankt-Martin [11. Nov.] auf seine Kosten in wohlgewandten marckgebigen Früchten 100 Malter Roggen nach Rödinger Fruchtmaß gemessen, liefern, für das Jahr 1682 40 Malter, 1683 und 1684 je 30 Malter. Ferner soll der Pächter sofort auf seine Kosten die schadhaften Scheunen, Ställe und Dächer reparieren. Falls er die Auflagen des ersten Pachtbriefes [1666] unter Berücksichtigung des Nachlasses in den beiden folgenden Jahren nicht erfüllt, muß er vom Hof abziehen und behält sich der Konvent das Recht vor, sich an dem Viehbestand und den Mobilien (bestialien und mobilien) schadlos zu halten. Vereinbart zu Ellen mit den Unterschriften von P.C. de Wymar, Anton Middel und Johann Schramm. Geschehen im Kloster Ellen anno 1681 am 29. Decembris.
AA 0228, 22
AA 0228 Kloster Ellen, Urkunden
Kloster Ellen, Urkunden >> 1. Urkunden
1681 Dezember 29
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Ausfertigung
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:06 MESZ