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A III 16 Sammlung Roosen (Rosen)
Sammlung Roosen (Rosen) >> Altes Gerichtsarchiv Hüls, Urkunden (Verzeichnung Deilmann)
1690, 1753
Regest: Peter Hungebusch und Konrad Basels, Schöffen des Hauptgerichts der Stadt und des Amtes Kempen, beurkunden, daß Hermann Vinnickel und Johann Houter, Schöffen, sowie Jakob Kuitz, Johann Huiskes, Gordt Girlings, Konrad Stickers, Albert Heyer, Tonis Lunger, Peter Buicker, Lambert Girlings, Peter Hulbusch und Emund Hoever, Beerbte der Honschaft Benrad, für diese von Henrich Girlings 100 Reichstaler, jeden zu 20 Blaffert oder 100 leichten Albus gerechnet, geliehen haben. Von dieser Summe wurden 87½ Reichstaler 1689 zur Bezahlung der Rationen des Kragischen Regiments und 12 ½ Reichstaler 1690 zu einer vom kurbrandenburgischen Kommissariat in Neuss geforderten Abgabe für das in Kempen einquartierte Bataillon des Kurprinzen verwandt. Das Kapital ist fortan alljährlich am Martinsfest oder innerhalb der nächsten 14 Tage mit 5 v. H. zu verzinsen und kann beiderseits ein Vierteljahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zur Bürgschaft steht das gesamte Hab und Gut aller Bewohner der Honschaft. Actum Kempen. Ausgefertigt durch Ilbert Greven, Notar. (1690 Mai 9) ^pMit Ablagevermerk 1753^pOr. Pap. (stark verblasst)
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ