Nachlass Herbert Michalowski (Mülldeponie Niederpleis/ICE-Strecke) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
SN 010
Stadtarchiv Sankt Augustin (Archivtektonik) >> SN: Sammlungen und Nachlässe
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Findbuch 18 Archiveinheiten (1960-1997)enthält v.a.: Hoch- und Zentralmülldeponie Niederpleis/Buisdorf; ICE-Strecke
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDen überwiegenden Teil seiner Unterlagen übergab Herbert Michalowski am 27.3.1995 dem Stadtarchiv.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGIm Einzelnen enthält der Bestand 18 Archiveinheiten der Jahre 1960 bis 1997. Der Bestand wurde von Januar 2010 bis April 2010 von Inga Frieman geordnet und mittels des Programms Augias-Archiv 8.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONKassiert wurden keine Unterlagen. 1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVE Die Alben mit Dias, Fotos und Negativen befinden sich aus Lagerungsgründen im Bestand BSB.1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNG Der Erhaltungszustand der Archiveinheiten ist insgesamt befriedigend. Die Unterlagen meist gut geordnet. Konservatorische Probleme werden wegen des Säuregehalts die schriftlichen Unterlagen aufwerfen. Größere Restaurierungsmaß-nahmen sind derzeit nicht erforderlich. Die Unterlagen wurden in ihrem Ursprungszustand belassen, lediglich Stehordner, Aktenhefter, Klarsichthüllen, Heft- und Büroklammern entfernt und die Papiere in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Mappen samt ebensolcher Kartons umgebettet. 2 ZUR ARBEIT VON HERBERT MICHALOWSKIDer Schwerpunkt der Arbeit von Herbert Michalowski lag in den 1970/80er Jahren in der erfolgreichen Verhinderung des Baus eines 80 Meter hohen Müllbergs auf der Zentraldeponie Sankt Augustin-Niederpleis. Zudem machte er gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Niederpleis-Mitte" Bürger und Politiker auf Missstände in verschiedenen Bereichen der Deponie aufmerksam. Den Umweltschutzpreis der Stadt Sankt Augustin lehnte er 1984 ab.In den 1990er Jahren setzte sich Herbert Michalowski für eine Untertunnelung der projektierten ICE-Strecke Köln-Frankfurt im Bereich der Sieg ein. 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 KLASSIFIKATIONDie Archiveinheiten wurden zur besseren Übersicht in drei Klassifikationsgruppen eingeteilt. 3.2 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen links mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 10" sowie laufender Nummer). Am rechten Rand wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Zeitliche Lücken wurden nur berücksichtigt, soweit sie mindestens fünf Jahre umfassen. Vor- bzw. Nachlaufzeiten finden sich als zusätzliche Angaben in Klammern. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel (fett) gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt. Ergänzt werden können die Titel durch folgende Vermerke:- enthält: für die Auflistung des gesamten Akteninhalts;- enthält unter anderem (u.a.): für die Hervorhebung besonderer Einzelstücke;- enthält vor allem (v.a.): für die Hervorhebung des inhaltlichen Schwerpunktes;- darin: für inhaltlich oder formal Abweichendes.3.3 BENUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien durch Dritte richtet sich nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. Es gelten die allgemeinen Sperrfristen des Archivgesetzes Nordrhein-Westfalen. Demnach sind Unterlagen, die nicht von Vornherein zur Veröffentlichung gedacht waren, 30 Jahre nach Entstehung für die allgemeine Nutzung gesperrt. Soweit es sich um primär personenbezogenes Schriftgut handelt, beträgt die Sperrfrist 10 Jahre nach Tod bzw. 100 Jahre nach Geburt der betroffenen Person.3.4 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 10/9". 3.5 WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEPRA: Sitzungsprotokolle des Stadt- und Gemeinderats 1973-1984Bildsammlung, Einzelbilder: BSA (vor allem 16797-16801, 16806-16883) 1980er/1990er Bildsammlung, Alben: BSB 48-49 1970er/1980erSankt Augustin, im Mai 2010 Inga Frieman
Vorwort: 1 BESTANDSGESCHICHTE1.1 ZUGANG IN DAS STADTARCHIVDen überwiegenden Teil seiner Unterlagen übergab Herbert Michalowski am 27.3.1995 dem Stadtarchiv.1.2 ORDNUNG UND VERZEICHNUNGIm Einzelnen enthält der Bestand 18 Archiveinheiten der Jahre 1960 bis 1997. Der Bestand wurde von Januar 2010 bis April 2010 von Inga Frieman geordnet und mittels des Programms Augias-Archiv 8.1 verzeichnet. 1.3 WERTERMITTLUNG UND KASSATIONKassiert wurden keine Unterlagen. 1.4 ABGABEN AN ANDERE BESTÄNDE BZW. ARCHIVE Die Alben mit Dias, Fotos und Negativen befinden sich aus Lagerungsgründen im Bestand BSB.1.5 ERHALTUNGSZUSTAND, TECHNISCHE BEHANDLUNG UND LAGERUNG Der Erhaltungszustand der Archiveinheiten ist insgesamt befriedigend. Die Unterlagen meist gut geordnet. Konservatorische Probleme werden wegen des Säuregehalts die schriftlichen Unterlagen aufwerfen. Größere Restaurierungsmaß-nahmen sind derzeit nicht erforderlich. Die Unterlagen wurden in ihrem Ursprungszustand belassen, lediglich Stehordner, Aktenhefter, Klarsichthüllen, Heft- und Büroklammern entfernt und die Papiere in säurefreie, alterungsbeständige und mit Calciumcarbonat gepufferte Mappen samt ebensolcher Kartons umgebettet. 2 ZUR ARBEIT VON HERBERT MICHALOWSKIDer Schwerpunkt der Arbeit von Herbert Michalowski lag in den 1970/80er Jahren in der erfolgreichen Verhinderung des Baus eines 80 Meter hohen Müllbergs auf der Zentraldeponie Sankt Augustin-Niederpleis. Zudem machte er gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Niederpleis-Mitte" Bürger und Politiker auf Missstände in verschiedenen Bereichen der Deponie aufmerksam. Den Umweltschutzpreis der Stadt Sankt Augustin lehnte er 1984 ab.In den 1990er Jahren setzte sich Herbert Michalowski für eine Untertunnelung der projektierten ICE-Strecke Köln-Frankfurt im Bereich der Sieg ein. 3 AUFBAU DES FINDBUCHES3.1 KLASSIFIKATIONDie Archiveinheiten wurden zur besseren Übersicht in drei Klassifikationsgruppen eingeteilt. 3.2 AUFBAU DER ANGABEN ZU DEN JEWEILIGEN ARCHIVEINHEITENDie Angaben zu den einzelnen Archiveinheiten beginnen links mit der Signatur (Bestandskürzel "SN 10" sowie laufender Nummer). Am rechten Rand wird die jeweilige Laufzeit angegeben. Zeitliche Lücken wurden nur berücksichtigt, soweit sie mindestens fünf Jahre umfassen. Vor- bzw. Nachlaufzeiten finden sich als zusätzliche Angaben in Klammern. Die Laufzeit der Archiveinheiten umfasst den Zeitraum ihrer Entstehung.Darunter wurde der Titel (fett) gesetzt, der den Inhalt der Archiveinheiten wiedergibt. Ergänzt werden können die Titel durch folgende Vermerke:- enthält: für die Auflistung des gesamten Akteninhalts;- enthält unter anderem (u.a.): für die Hervorhebung besonderer Einzelstücke;- enthält vor allem (v.a.): für die Hervorhebung des inhaltlichen Schwerpunktes;- darin: für inhaltlich oder formal Abweichendes.3.3 BENUTZUNG UND SPERRFRISTENDie Benutzung der hinterlegten Archivalien durch Dritte richtet sich nach der Benutzungsordnung des Stadtarchivs Sankt Augustin in ihrer jeweils geltenden Fassung. Es gelten die allgemeinen Sperrfristen des Archivgesetzes Nordrhein-Westfalen. Demnach sind Unterlagen, die nicht von Vornherein zur Veröffentlichung gedacht waren, 30 Jahre nach Entstehung für die allgemeine Nutzung gesperrt. Soweit es sich um primär personenbezogenes Schriftgut handelt, beträgt die Sperrfrist 10 Jahre nach Tod bzw. 100 Jahre nach Geburt der betroffenen Person.3.4 ZITIERWEISEZu zitieren sind die Archiveinheiten unter Voranstellung des Archivs mit Angabe der entsprechenden Signatur, z.B. "Stadtarchiv Sankt Augustin, SN 10/9". 3.5 WEITERFÜHRENDE LITERATUR UND ERGÄNZENDE BESTÄNDEPRA: Sitzungsprotokolle des Stadt- und Gemeinderats 1973-1984Bildsammlung, Einzelbilder: BSA (vor allem 16797-16801, 16806-16883) 1980er/1990er Bildsammlung, Alben: BSB 48-49 1970er/1980erSankt Augustin, im Mai 2010 Inga Frieman
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:08 MESZ