Adenauer, Konrad (Bestand)
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Best. 902
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Stadt Köln >> Stadt Köln nach 1815 >> Oberbürgermeister mit Rat und Ausschüssen >> Oberbürgermeister
Der Bestand 902, zuvor Abteilung 2 Nr. 1-307, umfasst die Handakten des Büros des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Konrad Adenauer von 1917 - 1933. Eine eigene Registratur des Büros des Oberbürgermeisters ist erst 1917 durch Oberbürgermeister Adenauer mit der Bezeichnung Büro G eingerichtet worden. Bis dahin wurden die vom Oberbürgermeister bearbeitet Akten sofort wieder den betreffenden Ämtern zum Verbleib zurückgegeben. Auch in der Zeit seit 1917 sind besondere Fälle der Ämter vom Oberbürgermeister bearbeitet worden; diese Vorgänge sind dann ebenfalls wie früher den Ämtern zum Verbleib zurückgegeben worden. Die Akten des Oberbürgermeisters Adenauer sind nach zwei verschiedenen Registraturplänen geordnet worden. Der Plan von 1917-1927 ist angelehnt an die einzelnen Einrichtungen, in denen der Oberbürgermeister ein Amt bekleidete und an die politisch territoriale Gliederung des Staates. In den einzelnen Aktengruppen sind die Akten laufend nummeriert. der Plan von 1927-1933 ist nur an die territoriale Gliederung des Staates angelehnt, die Akten darin im Dezimalsystem bezeichnet. Bei der Neuaufstellung des Büros des Oberbürgermeisters im Archiv als Abteilung 2 im Juli 1948 sind beide Registraturen vereinigt, die alten und neuen Bezeichnungen aus der Konkordanz mit dem Aktenzeichen zu ersehen. Die Akten der Nachfolger ab 1933, Dr. Riesen, Dr. Schmidt, Dr. Winkelkemper, sind im Rathausbrand am 29. Juni 1943 vernichtet. Die nach dem Brand bis 1945 entstandenen Akten sind im Rautenstrauch-Joest-Museum untergebracht gewesen und da durch die Kriegshandlungen vernichtet. Das Findbuch wurde von Steinhofer erstellt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ