Kultureinrichtungen: Landesbibliothek Kassel (Bestand)
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223
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bildung und Kultur >> Kultureinrichtungen
1829-1959
Enthält: Akten betr. Bibliotheksverwaltung, Finanzen, Gebäude, Personal, Kriegsverluste, Anschaffungen, Katalogisierung, Benutzungen, Auskünfte und Publikationen
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam in zwei ungeordneten Ablieferungen 1966 und 1971 ins Archiv und wurde dort verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Für die schon im 16. Jh. begründete fürstliche Bibliothek bestimmte Landgraf Friedrich II. das Obergeschoss des Museum Fridericianum. Bei der Trennung des kurfürstlichen Hausvermögens vom Staatsvermögen 1831 verblieb das Museum unter Verwaltung des Hofes, während die Bibliothek als nunmehrige Landesbibliothek dem Innenministerium unterstellt wurde. 1868 wurde sie dem Kommunalständischen Verband übereignet und erhielt die Bezeichnung Ständische Landesbibliothek. 1897 wurde die ehemalige Hof- und spätere Wilhelmshöher Schloßbibliothek mit ihr vereinigt. Bei der Zerstörung des Museum Fridericianum 1941 verlor die Landesbibliothek 90 % ihrer Bestände und die meisten Geschäftsakten. Bei Auflösung des Bezirksverbandes 1953 fiel sie an das Land Hessen. 1957 wurde sie mit der städtischen Murhard-Bibliothek vereinigt und bildet mit dieser seit 1971 einen Teil der Gesamthochschulbibliothek Kassel.
Findmittel: HADIS-Datenbank (Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuch von B. Rausch und G. Hollenberg, 1999
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam in zwei ungeordneten Ablieferungen 1966 und 1971 ins Archiv und wurde dort verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Für die schon im 16. Jh. begründete fürstliche Bibliothek bestimmte Landgraf Friedrich II. das Obergeschoss des Museum Fridericianum. Bei der Trennung des kurfürstlichen Hausvermögens vom Staatsvermögen 1831 verblieb das Museum unter Verwaltung des Hofes, während die Bibliothek als nunmehrige Landesbibliothek dem Innenministerium unterstellt wurde. 1868 wurde sie dem Kommunalständischen Verband übereignet und erhielt die Bezeichnung Ständische Landesbibliothek. 1897 wurde die ehemalige Hof- und spätere Wilhelmshöher Schloßbibliothek mit ihr vereinigt. Bei der Zerstörung des Museum Fridericianum 1941 verlor die Landesbibliothek 90 % ihrer Bestände und die meisten Geschäftsakten. Bei Auflösung des Bezirksverbandes 1953 fiel sie an das Land Hessen. 1957 wurde sie mit der städtischen Murhard-Bibliothek vereinigt und bildet mit dieser seit 1971 einen Teil der Gesamthochschulbibliothek Kassel.
Findmittel: HADIS-Datenbank (Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuch von B. Rausch und G. Hollenberg, 1999
3,90 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 08:01 MESZ