Urkunde Nr. 358 - Verkauf eines Stück Landes
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A-AUS, 358
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A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1601-1700
28. November 1617
Auf Befehl des Kölner Erzbischofs beurkundet der "substituierte" Gograf zu Hastehausen, Johann Bernhardt Fössing, dass die Eheleute Rudolph Eichrott und Catharina Messing, Bürger zu Billerbeck, zusammen mit ihrem ältesten Sohn Dietrich [nachgetragen: und ihrer Tochter Catharina] verkaufen den Eheleuten Heinrich zum Thie und Margarethe von Heerde, ebenfalls Bürger von Billerbeck, eine Moltersaat Lands (moltsaide landts) auf dem Billerbecker Berg "im Danßepolß Kampff", gelegen zwischen Elverts auf der einen und Böhlings (Boeling) auf der anderen Seite. Die Verkäufer versichern die Unbelastetheit des verkauften Landes und verpfänden dafür ihren Besitz als Sicherheit. Der Aussteller kündigt das Gerichtssiegel an.
Original Pergament Niederdeutsch, Gerichtssiegel anhängend (rechts ausgebrochen).
Archivale
Rückvermerk: Boninghausen; Bonighausen Landt brieff [...tag ..eß] 1617 (17. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ