Oswald Bayer (geb. 1939), Nachlass zu Lebzeiten (Bestand)
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UAT 807/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nb Nachlässe B >> Oswald Bayer (geb. 1939)
1971-2004
Bestandsbeschreibung: Zur Biographie
Oswald Bayer wurde am 30.9.1939 als Sohn des gottgläubigen Emil Ernst Bayer (17.5.1916, gefallen am 27.6.1941 in Litauen) und der evangelischen Hermine geb. Kohler (16.5.1916 - 9.12.2007) in Nagold geboren und wuchs in Altensteig im Hause des Großvaters mütterlicherseits auf. Nach der Gymnasialzeit in Altensteig und Nagold, einem einjährigen Studium nach dem Abitur (1958) in Stuttgart zur Erlernung des Griechischen und Hebräischen studierte er Theologie und Philosophie in Tübingen, Bonn und an der Waldenserfakultät in Rom. Nach dem Vikariat (1964/65) in Sternenfels und Neckarsulm und einem Studiensemester in Heidelberg wurde er Assistent für Neues Testament (1965-1968) sowie Repetent am Evangelischen Stift in Tübingen (1968-1971) und, seit 1968 ordiniert, Pfarrer in Täbingen (1972-1974). Promotion (1968) und Habilitation (1970) in Bonn, Umhabilitierung (1971) nach Tübingen, von 1974-1979 ordentlicher Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Ruhruniversität Bochum, seit 1979 in Tübingen, dort zugleich Leiter des Instituts für Christliche Gesellschaftslehre (bis 1995), 2005 emeritiert, 1986-2006 Herausgeber der "Neuen Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie" und Mitherausgeber der "Theologischen Bibliothek Töpelmann". Vorsitzender des Ausschusses der Evangelischen Kirche der Union zur Gottesfrage (1977-1982), Mitglied der Kammer der EKD für Ehe und Familie (1986-1998). Hermann-Sasse-Preis (1998). Seit 1997 Wissenschaftlicher Leiter der Lutherakademie Sondershausen-Ratzeburg.
Das Verzeichnis der Schriften Oswald Bayers (bis 2009) findet sich in: Denkraum Katechismus, Festgabe für Oswald Bayer zum 70. Geburtstag, hg. v. Johannes von Lüpke und Edgar Thaidigsmann, Mohr Siebeck, Tübingen 2009,541-572, eine Selbstdarstellung in: Systematische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen, hg. v. Christian Henning und Karsten Lehmkühler (UTB 2048) Mohr Siebeck Tübingen 1998, 301-315.
Heirat (1966) mit Eva, geb. Hennig (13.4.1941-21.1.1973), zwei Kinder: Bettina (geb. am 28.4.1968) und Joachim (geb. am 2.12.1970) und fünf Enkel. Seit 2004 in Partnerschaft mit Dr. Athina Lexutt, ordentliche Professorin für Kirchengeschichte an der Universität Gießen.
Zur Bearbeitung des Bestands
Anfang März 2017 übergab Prof. Bayer 148 Einheiten (zumeist Stehordner) seiner Unterlagen an das Universitätsarchiv Tübingen, zusammen mit einer Übergabeliste. Im Universitätsarchiv wurden die Ordner den Titeln auf der Liste zugeordnet und mit einer Bestellsignatur versehen. Im März 2018 wurde die Liste in das Archivprogramm ACTApro importiert.
Juni 2018, Dr. Regina Keyler
Inhalt:
Semesterweise Lehrveranstaltungen: 120 Nrn., 1971-2004.
Projekte und Materialsammlungen: 8 Nrn., o.D.
Hamanniana: 18 Nrn., 1981-2001.
Oswald Bayer wurde am 30.9.1939 als Sohn des gottgläubigen Emil Ernst Bayer (17.5.1916, gefallen am 27.6.1941 in Litauen) und der evangelischen Hermine geb. Kohler (16.5.1916 - 9.12.2007) in Nagold geboren und wuchs in Altensteig im Hause des Großvaters mütterlicherseits auf. Nach der Gymnasialzeit in Altensteig und Nagold, einem einjährigen Studium nach dem Abitur (1958) in Stuttgart zur Erlernung des Griechischen und Hebräischen studierte er Theologie und Philosophie in Tübingen, Bonn und an der Waldenserfakultät in Rom. Nach dem Vikariat (1964/65) in Sternenfels und Neckarsulm und einem Studiensemester in Heidelberg wurde er Assistent für Neues Testament (1965-1968) sowie Repetent am Evangelischen Stift in Tübingen (1968-1971) und, seit 1968 ordiniert, Pfarrer in Täbingen (1972-1974). Promotion (1968) und Habilitation (1970) in Bonn, Umhabilitierung (1971) nach Tübingen, von 1974-1979 ordentlicher Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Ruhruniversität Bochum, seit 1979 in Tübingen, dort zugleich Leiter des Instituts für Christliche Gesellschaftslehre (bis 1995), 2005 emeritiert, 1986-2006 Herausgeber der "Neuen Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie" und Mitherausgeber der "Theologischen Bibliothek Töpelmann". Vorsitzender des Ausschusses der Evangelischen Kirche der Union zur Gottesfrage (1977-1982), Mitglied der Kammer der EKD für Ehe und Familie (1986-1998). Hermann-Sasse-Preis (1998). Seit 1997 Wissenschaftlicher Leiter der Lutherakademie Sondershausen-Ratzeburg.
Das Verzeichnis der Schriften Oswald Bayers (bis 2009) findet sich in: Denkraum Katechismus, Festgabe für Oswald Bayer zum 70. Geburtstag, hg. v. Johannes von Lüpke und Edgar Thaidigsmann, Mohr Siebeck, Tübingen 2009,541-572, eine Selbstdarstellung in: Systematische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen, hg. v. Christian Henning und Karsten Lehmkühler (UTB 2048) Mohr Siebeck Tübingen 1998, 301-315.
Heirat (1966) mit Eva, geb. Hennig (13.4.1941-21.1.1973), zwei Kinder: Bettina (geb. am 28.4.1968) und Joachim (geb. am 2.12.1970) und fünf Enkel. Seit 2004 in Partnerschaft mit Dr. Athina Lexutt, ordentliche Professorin für Kirchengeschichte an der Universität Gießen.
Zur Bearbeitung des Bestands
Anfang März 2017 übergab Prof. Bayer 148 Einheiten (zumeist Stehordner) seiner Unterlagen an das Universitätsarchiv Tübingen, zusammen mit einer Übergabeliste. Im Universitätsarchiv wurden die Ordner den Titeln auf der Liste zugeordnet und mit einer Bestellsignatur versehen. Im März 2018 wurde die Liste in das Archivprogramm ACTApro importiert.
Juni 2018, Dr. Regina Keyler
Inhalt:
Semesterweise Lehrveranstaltungen: 120 Nrn., 1971-2004.
Projekte und Materialsammlungen: 8 Nrn., o.D.
Hamanniana: 18 Nrn., 1981-2001.
10,70 lfm
Bestand
Nachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ