Johann Schulze, Bürger der Stadt Luckau, bekundet, dass er von Frau Elisabeth, Witwe Martin Naujocks, 12 Gulden empfangen habe, die sie für den Predigtstuhl in der Pfarrkirche St. Marien und St. Nikolai zu Luckau in Gegenwart des Pfarrers und Predigers Johann Lubolz und der Gotteshausleute testamentarisch bestimmt habe, und verspricht, von diesem Geld jährlich dem Prediger 20 Silbergroschen Zins an Michaelis (29. September) zu zahlen. Dafür soll dieser "im mittel der predigit" für folgende Seelen bitten: Georg Stellmachers, Martin Naujocks, Jakob Hardenacks und nach dem Hinscheiden Elisabeths auch für diese. Will Schulze die Summe aufkündigen, so muss er dies ein Vierteljahr zuvor anzeigen, und es soll dann zum Nutzen des Predigtstuhls ein anderer Zins gekauft werden. "Geschriben und gegeben . noch Cristi unßers lieben hern geborth funfzehenhundert dornoch im eilften jare sonnabenth noch Assumpcionis Marie."

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