Geburtsbrief: Hans Rudolf Binder
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4541
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1645 Juli 7
Regest: Schultheiss und Amtmann des Fleckens Bischweyler unter der Herrschaft zu Zweybrücken urkunden, dass Hans Rudolf Binder +) der sich in Reutlingen verheiratet hat und dort sich niederzulassen begehrt, der eheliche Sohn ist des Dionysius Binder selig und der Salome Witmann, welche noch lebt. Er ist ganz frei von Leibeigenschaft von ihnen abgeschieden.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vor dem Rat abgelesen und für genugsam angenommen 2. August 1645.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vor dem Rat abgelesen und für genugsam angenommen 2. August 1645.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Michael Hornung, Schultheiss daselbst.
Hans Philip, Amtmann
Siegel (Erhaltung): unter jeder Unterschrift Petschaft-Siegel
Bemerkungen: +) Sollte dieser Hans Rudolf Binder nicht identisch sein mit dem Johann Rudolf Bender der Attestation vom 20. Juli 1642? Der Mädchenname der Mutter lautet allerdings beidemal nicht gleich. Aber vielleicht liegt ein Irrtum vor bei den württ. Verwandten, den Ausstellern der Attestation.
Genetisches Stadium: Or.
Hans Philip, Amtmann
Siegel (Erhaltung): unter jeder Unterschrift Petschaft-Siegel
Bemerkungen: +) Sollte dieser Hans Rudolf Binder nicht identisch sein mit dem Johann Rudolf Bender der Attestation vom 20. Juli 1642? Der Mädchenname der Mutter lautet allerdings beidemal nicht gleich. Aber vielleicht liegt ein Irrtum vor bei den württ. Verwandten, den Ausstellern der Attestation.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ