Abschrift von StAWt-G Rep. 101 Nr. 26/6a, vermutlich durch Jakob Nordenstadt (vgl. StAWt-G Rep. 101 Nr. 26/7): Gottfried von Eppstein verkauft der Kapelle im befestigten Hof Armada (zum Armude gelegen) bei Frauenstein/Wiesbaden fünf Mark Pfennige jährlichen Zinses, drei Heller für einen Pfennig gerechnet. Als Pfand dient eine Abgabe des Domherrenhauses zu Hochheim (Huchenn/Hucheim) und sämtliche anderen dortigen Gerechtsame und Besitzungen des Ausstellers. Die Gült ist durch Zahlung von 50 Mark Pfennigen an den Abt zu Bleidenstadt (Blidenstad), heute Taunusstein, wieder zu lösen.
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Abschrift von StAWt-G Rep. 101 Nr. 26/6a, vermutlich durch Jakob Nordenstadt (vgl. StAWt-G Rep. 101 Nr. 26/7): Gottfried von Eppstein verkauft der Kapelle im befestigten Hof Armada (zum Armude gelegen) bei Frauenstein/Wiesbaden fünf Mark Pfennige jährlichen Zinses, drei Heller für einen Pfennig gerechnet. Als Pfand dient eine Abgabe des Domherrenhauses zu Hochheim (Huchenn/Hucheim) und sämtliche anderen dortigen Gerechtsame und Besitzungen des Ausstellers. Die Gült ist durch Zahlung von 50 Mark Pfennigen an den Abt zu Bleidenstadt (Blidenstad), heute Taunusstein, wieder zu lösen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Nr. 26/6b
StAWt-G Rep. 26 Nr. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA)
Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA) >> 1. 1311-1429
1351 September 24 (sabatho ante diem sancti Michaelis archangeli; Abschrift vermutlich um 1520)
22 x 20,5 cm (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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