Kokoschka "Bildnis Hauer";. Nolde "Meer";. Munch "Liebespaar";. Paula Modersohn-Becker, o.T;. Dix, o.T.
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0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) >> (Bestand 0-1-4) bis 31.03.1957 >> 31 Kulturamt >> Kunstsammlungen >> Angebote und Ankäufe
1937
Enthält: S. 611-635: Nachfrage nach Stand der Angelegenheit an Ferdinand Möller (Berlin), 22.05.1937, Fage ob Verkäufe "der bei Ihnen befindlichen Museumsbilder" vorgenommen wurden; Verhandlungen aber kein Verkauf, 24.05.1937; Möller sendet Kokoschka und Nolde zurück und Dix, Munch sowie Modersohn versendet, 06.08.1937; Antwort 09.08.1937, mit Bemerkung von Hupp "Dix, Munch und Modersohn aus dem Magazin der Galerie der Neuzeit zur Ansicht versandt sind, sodass eine Zurückziehung durch das Museum gemäß der Verfügung, die ich am Montag in Berlin erhielt, z. Zt. nicht in Frage kommen kann [...]"; weiterer Schriftverkehr mit Preisverhandlungen Munch; Antwort 27.08.1937, Erklärung Hupp "dass das Bild von Modersohn-Becker jetzt von der Nachprüfungskommission, die unsere Depots - wie die aller anderen Museen - nachgesehen hat, für bestimmte Zwecke sichergestellt worden sind. [anhand eines Fotos, da Original bei Möller] Seien Sie bitte so freundlich und schicken Sie mir das Bild umgehend wieder zu, da ja jetzt eine staatliche Beschlagnahme vorliegt. Das Gleiche gilt für das Bild von Munch."; Antwort 30.08.1937, Möller berichtet, dass Modersohn zur Ansicht im Kunstmuseum Basel ist, Dix zur Ansicht auf dem Weg zum Art Institute in Detroit und Munch in Verhandlung bei ihm; Antwort 31.08.1937, Hupp erklärt "Wegen des Dix sind die Dinge klar [...] es auch nicht nach der Photographie von der Beschlagnahmekommission beanstandet.", Munch und Modersohn "Diese beiden Bilder sind nach der Photographie beschlagnahmt und sollen zur Untersuchung nach Berlin gesandt werden. [...] Unter diesen Umständen fürchte ich fast, dass Sie die Verhandlungen abbrechen müssen [...]"; Antwort 17.09.1937, Rücktransport von Modersohn und Munch veranlasst (aber weiterhin Interesse) und Dix weiter in Detroit; Antwort 20.09.1937, Hupp verweist auf möglichen späteren Verkauf, "denn es ist ja noch vollkommen ungewiss, was nun mit den beschlagnahmten Stücken geschehen wird."
Akten
Angebote und Ankäufe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ