Justizamt Bronnbach (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-H 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Provenienzbestände >> Lokalverwaltung
1718-1814
Zur Geschichte der Behörde: Die auf der Grundlage des Reichsdeputationshauptschlusses (RDHS) vom 25. Februar 1803 durchgeführte Säkularisation der geistlichen Fürstentümer, Reichsabteien und nicht reichsunmittelbaren Klöster traf auch das Kloster Bronnbach, das damit als Entschädigung für verlorene linksrheinische Länder diente. Am 21. Oktober 1802 erfolgte die Besitzergreifung der Abtei durch die löwenstein-wertheimischen Beamten Stolle, Firnhaber und Hübsch. Zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben wurde das Amt bzw. Justizamt Bronnbach eingerichtet. Als Justizamtmann übernahm die Regierung Melchior Philipp Carl Arnold, der seit 1789 Konsulent der Abtei Bronnbach gewesen war, in fürstliche Dienste. Mit der Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit wurde das Amt Bronnbach 1813 auf das Stadt- und Erste Landamt Wertheim (links der Tauber) bzw. das Zweite Landamt Wertheim (rechts der Tauber) aufgeteilt.
Zum Bestand: Der Bestand H 2 Justizamt Bronnbach besteht zum größten Teil aus Akten, die sich bei dem Ankauf der fürstlichen Archive durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 1975 in noch vollkommen ungeordnetem Zustand befanden und im Rahmen der Strukturierungsmaßnahmen in der Abt. Rosenberg des Staatsarchivs Wertheim im Jahr 1996 nach Provenienzen geordnet worden waren. Einige Akten wurden bei Ordnungsarbeiten an anderen Beständen des Rosenberger Archivs entdeckt. Außerdem wurden den Mischbeständen Lit. B und Br einzelne zur Provenienz Justizamt Bronnbach gehörige Akten entnommen und eingegliedert (Nr. 23-28). Der Bestand wurde durch Herrn Reinhard Barthel nach numerus currens verzeichnet. Die Endredaktion des Findbuchs erledigte die Unterz.. Die Laufzeit reicht von 1718 bis 1814. Der Bestand umfasst 28 Einheiten in 0,2 lfd.m. Ein Gesamtindex am Ende dieses Findbuchs soll für die Benutzer den Zugang zu dem Bestand erleichtern, die nicht die Recherchiermöglichkeiten der Findbuchdatei am PC nutzen können. Zur Ergänzung sei auf einzelne Archivalien der gleichen Provenienz hingewiesen, die unter den Signaturen Lit. St Nr. 493, 494, 1534, 1655, 1713, 1714, 1718 und 1722 greifbar sind. Wertheim-Bronnbach, im Februar 2002 M.Heine
Einleitung: °
Zum Bestand: Der Bestand H 2 Justizamt Bronnbach besteht zum größten Teil aus Akten, die sich bei dem Ankauf der fürstlichen Archive durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 1975 in noch vollkommen ungeordnetem Zustand befanden und im Rahmen der Strukturierungsmaßnahmen in der Abt. Rosenberg des Staatsarchivs Wertheim im Jahr 1996 nach Provenienzen geordnet worden waren. Einige Akten wurden bei Ordnungsarbeiten an anderen Beständen des Rosenberger Archivs entdeckt. Außerdem wurden den Mischbeständen Lit. B und Br einzelne zur Provenienz Justizamt Bronnbach gehörige Akten entnommen und eingegliedert (Nr. 23-28). Der Bestand wurde durch Herrn Reinhard Barthel nach numerus currens verzeichnet. Die Endredaktion des Findbuchs erledigte die Unterz.. Die Laufzeit reicht von 1718 bis 1814. Der Bestand umfasst 28 Einheiten in 0,2 lfd.m. Ein Gesamtindex am Ende dieses Findbuchs soll für die Benutzer den Zugang zu dem Bestand erleichtern, die nicht die Recherchiermöglichkeiten der Findbuchdatei am PC nutzen können. Zur Ergänzung sei auf einzelne Archivalien der gleichen Provenienz hingewiesen, die unter den Signaturen Lit. St Nr. 493, 494, 1534, 1655, 1713, 1714, 1718 und 1722 greifbar sind. Wertheim-Bronnbach, im Februar 2002 M.Heine
Einleitung: °
Bestand
Bronnbach : Reicholzheim, Wertheim TBB; Justizamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ