Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Goßmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Berchtolt Pfintzing und Jobst Tetzel namens des Rates zu Nürnberg fordern Herman Poeltzinger auf in Sachen seiner Klage gegen einen gewissen Beyrrewter und dessen Gesellen dann einen Wirt zu Gostenhof wegen der Beschimpfung, als ob er ein Kundschafter sei, einen Bevollmächtigten zu benennen, der nach seiner bevorstehenden Abreise die Klage weiter betreiben könne, da die Beklagten zur Zeit nicht anwesend seien; auf die Entgegnung des Pötzlinger, dass er einen solchen Vertreter in Nürnberg nicht wisse, wird Ulrich Krag, Diener zu Nürnberg, als solcher von Rats wegen bestellt. - Zeugen: Anthoni Küfler, Gerichtsschreiber, und Hanns Hagen, Diener am Solde zu Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Goßmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Berchtolt Pfintzing und Jobst Tetzel namens des Rates zu Nürnberg fordern Herman Poeltzinger auf in Sachen seiner Klage gegen einen gewissen Beyrrewter und dessen Gesellen dann einen Wirt zu Gostenhof wegen der Beschimpfung, als ob er ein Kundschafter sei, einen Bevollmächtigten zu benennen, der nach seiner bevorstehenden Abreise die Klage weiter betreiben könne, da die Beklagten zur Zeit nicht anwesend seien; auf die Entgegnung des Pötzlinger, dass er einen solchen Vertreter in Nürnberg nicht wisse, wird Ulrich Krag, Diener zu Nürnberg, als solcher von Rats wegen bestellt. - Zeugen: Anthoni Küfler, Gerichtsschreiber, und Hanns Hagen, Diener am Solde zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3323
Lade 23 Nr. 25; V 94/1 Nr. 3323
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1459 März 16
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1459 am sechzehenden tag des manden Marcy etc. in der grossern newen ratstuben des Rathauses zu Nurmberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1459
Monat: 3
Tag: 16
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1459 am sechzehenden tag des manden Marcy etc. in der grossern newen ratstuben des Rathauses zu Nurmberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1459
Monat: 3
Tag: 16
Beyrrewter
Pfinzing, Bertold (Berchtold)
Poeltzinger, Herman
Krag (Crag) Ulrich
Kuffler (Kufler, Küfler) Anton, Gerichtsschreiber
Tetzel (Detzel) Jobst
Hagen, Johann
Steinmetz (Seymitz, Steimitz, Steynmitz) Heinrich
Gostenhof (Nürnberg), Wirt
Nürnberg, Diener am Sold
Nürnberg, Diener der Stadt
Nürnberg, Gerichtsschreiber
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
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