Berthold von Falkenstein, Ritter, und sein Sohn Konrad verkaufen mit Wissen und Willen von Frau Ursula, geb. von Lupfen, der ehefrau des ersteren, und von Abt Johann von St. Georgen einen wieder käuflichen jährlichen Zins von 6 Malter Vesen aus ihrem Bauhof und eigenen Äckern zu Schwenningen an Hans Genßlin zu Villingen um ein Hauptgut von 75 Pfd. Heller.
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Berthold von Falkenstein, Ritter, und sein Sohn Konrad verkaufen mit Wissen und Willen von Frau Ursula, geb. von Lupfen, der ehefrau des ersteren, und von Abt Johann von St. Georgen einen wieder käuflichen jährlichen Zins von 6 Malter Vesen aus ihrem Bauhof und eigenen Äckern zu Schwenningen an Hans Genßlin zu Villingen um ein Hauptgut von 75 Pfd. Heller.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 167 U 44
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 167 Herren, Freiherren und Grafen von Falkenstein
Herren, Freiherren und Grafen von Falkenstein >> Urkunden
1421 Februar 11 (Dienstag vor Valentin)
33 x 37,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: Die beiden Aussteller; Ursula, geb. von Lupfen; Abt Johann III. von St. Georgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel, abgegangen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel, abgegangen
Falkenstein, Berthold III. von; Adel, ca. 14./15. Jh.
Falkenstein, Konrad von; Adel, ca. 15. Jh.
Falkenstein, Ursula von; Adel, ca. 15. Jh.
Genßlin, Hans; ca. 15. Jh.
St. Georgen, Johann III. Kern; Abt, 1391-1427
Schwenningen : Villingen-Schwenningen VS
Villingen : Villingen-Schwenningen VS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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