Georg, Christian, Jacob, Maria, Waldtpurga und Barbara Braun, in Königseckischer Hsch. zu Unterweyler und zu Yettkhoffen wohnhaft, bekunden, daß sie um 306 Gulden Pfullendorfer Münze dem Herr P. Johannes Wild, salmansweilischen Conventual und Oberpfleger zu Pfullendorf, ihr eigenes halbes Haus under Stroh, samt Schweinstaigen und Krautgärtlin, oben im Dorf Ostrach gelegen (vorn an der Gemeind Gassen gegen Matheis Räuchlens Lehenbehausung, hinten an Heinrich Schweglers, Sägers, Gras- und Krautgarten, zwischen der Gemeind Gässlin und Peter Maurwetzels, oberen Schmides, Kraut- und Grasgarten an der Gemeind Gassen und Weg gegen Schweglers Schweinsteig, so mit drei steinernen Marken unterschieden) mit allen Zugehörungen und Gerechtigkeiten als frei lediges Eigen verkauft haben; die salmansw. Pflege zu Pfullendorf erhält daraus jährl. 13 Kreuzer 5 Haller Bodenzins, nach Sigmaringen gehen 1 Rauch- oder Fastnachtshenne und 4 Kreuzer, der Meßmer in Ostrach erhält im Monat März 1 halben Laib Brot
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Georg, Christian, Jacob, Maria, Waldtpurga und Barbara Braun, in Königseckischer Hsch. zu Unterweyler und zu Yettkhoffen wohnhaft, bekunden, daß sie um 306 Gulden Pfullendorfer Münze dem Herr P. Johannes Wild, salmansweilischen Conventual und Oberpfleger zu Pfullendorf, ihr eigenes halbes Haus under Stroh, samt Schweinstaigen und Krautgärtlin, oben im Dorf Ostrach gelegen (vorn an der Gemeind Gassen gegen Matheis Räuchlens Lehenbehausung, hinten an Heinrich Schweglers, Sägers, Gras- und Krautgarten, zwischen der Gemeind Gässlin und Peter Maurwetzels, oberen Schmides, Kraut- und Grasgarten an der Gemeind Gassen und Weg gegen Schweglers Schweinsteig, so mit drei steinernen Marken unterschieden) mit allen Zugehörungen und Gerechtigkeiten als frei lediges Eigen verkauft haben; die salmansw. Pflege zu Pfullendorf erhält daraus jährl. 13 Kreuzer 5 Haller Bodenzins, nach Sigmaringen gehen 1 Rauch- oder Fastnachtshenne und 4 Kreuzer, der Meßmer in Ostrach erhält im Monat März 1 halben Laib Brot
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 431
Ostrach
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1623 Mai 6
Urkunden
Siegler: Jacob Döpfsel, königseckischer Vogt zu Hoßkirch
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Braun, Barbara
Braun, Christian
Braun, Georg
Braun, Jakob
Braun, Maria
Braun, Walburga
Döpfsel, Jakob; Königseckischer Vogt zu Hoßkirch
Mauerwetzel, Peter; Schmied zu Ostrach
Reuchlin, Matheis; Ostrach
Schwegler, Heinrich; Ostrach
Wild, Johannes; Pfleger (Ober-, Unter-) zu Pfullendorf, Salem
Wild, P. Johannes; Pfleger zu Pfullendorf
Hoßkirch RV
Königsegg : Guggenhausen RV; Herrschaft
Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Sigmaringen SIG
Unterweiler: Laubbach, Ostrach SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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