Niklas Zwingenberger, Landrichter zu Hengersberg [Lkr Deggendorf] urteilt am Gerichtstag zu Aicha [= Aicha an der Donau Stadt Osterhofen Lkr Deggendorf?] in der Klage des Erhart Pfreinder, Pfleger zu Winzer [Lkr Deggendorf], als Klagbote der Amalia, Ehefrau des Georg von Puechperg zu Winzer, auf ihren halben Erbanteil an den Schlössern Mos [= Moos Lkr Deggendorf], Ramstorf [= Ramsdorf Gde Wallerfing Lkr Deggendorf] und Neisling [= Neusling Gde Wallerfing Lkr Deggendorf]; hierbei wird festgestellt, dass Moos Lehen von Kloster Niederalteich [Lkr Deggendorf] und das Landgericht daher nicht zuständig ist. S = A. Umstand: Sigmund Amann [= Amtmann] zu Iserhofen [= Langenisarhofen bzw Kurzenisarhofen Gde Moos Lkr Deggendorf], Leonhard Amann zu Puechoven [= Buchhofen Lkr Deggendorf], Alex Vilser Amann zu Münichdorff [= Münchsdorf Gde Roßbach Lkr Rottal-Inn?], Hanns Amann zu Ittling [Stadt Straubing Lkr Straubing-Bogen?], Walthan Amann zu Aicha, Hanns Gümpl, Alt Lex, Hanns Reindl, Khunzl Lex, Marthan Trost, Peter Obermayr, Hanns Vischer, Michael Kleinsgüetl, Paullus Sailler, Georg Froschauer, Hanns Rud, Augustin Satlpogen, Hanns Obermair, Michael Frachauer und Georg Schreiner, alle von Aicha. Abschrift des 18. Jh.
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Niklas Zwingenberger, Landrichter zu Hengersberg [Lkr Deggendorf] urteilt am Gerichtstag zu Aicha [= Aicha an der Donau Stadt Osterhofen Lkr Deggendorf?] in der Klage des Erhart Pfreinder, Pfleger zu Winzer [Lkr Deggendorf], als Klagbote der Amalia, Ehefrau des Georg von Puechperg zu Winzer, auf ihren halben Erbanteil an den Schlössern Mos [= Moos Lkr Deggendorf], Ramstorf [= Ramsdorf Gde Wallerfing Lkr Deggendorf] und Neisling [= Neusling Gde Wallerfing Lkr Deggendorf]; hierbei wird festgestellt, dass Moos Lehen von Kloster Niederalteich [Lkr Deggendorf] und das Landgericht daher nicht zuständig ist. S = A. Umstand: Sigmund Amann [= Amtmann] zu Iserhofen [= Langenisarhofen bzw Kurzenisarhofen Gde Moos Lkr Deggendorf], Leonhard Amann zu Puechoven [= Buchhofen Lkr Deggendorf], Alex Vilser Amann zu Münichdorff [= Münchsdorf Gde Roßbach Lkr Rottal-Inn?], Hanns Amann zu Ittling [Stadt Straubing Lkr Straubing-Bogen?], Walthan Amann zu Aicha, Hanns Gümpl, Alt Lex, Hanns Reindl, Khunzl Lex, Marthan Trost, Peter Obermayr, Hanns Vischer, Michael Kleinsgüetl, Paullus Sailler, Georg Froschauer, Hanns Rud, Augustin Satlpogen, Hanns Obermair, Michael Frachauer und Georg Schreiner, alle von Aicha. Abschrift des 18. Jh.
Schlossarchiv Moos U 258
Schlossarchiv Moos
Schlossarchiv Moos >> 1.0 Urkunden
1487
Grafen von Arco-Zinneberg (Depot)
Schlossarchiv Moos
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: unbesiegelt
Überlieferung: Abschrift
Sprache: dt.
Originaldatierung: "Montag vor Viti"
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1487
Monat: 6
Tag: 11
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Abschrift
Sprache: dt.
Originaldatierung: "Montag vor Viti"
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1487
Monat: 6
Tag: 11
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:48 MESZ