Versorgungs- und Verwaltungsdienststellen außerhalb des Feldheeres (Bestand)
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BArch RH 56
call number: RH 56
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Weitere Einheiten
1936-1945
Bestandsbeschreibung: Zu den im Heimatkriegsgebiet und in den besetzten Gebieten eingerichteten Versorgungs- und Verwaltungsdienststellen außerhalb des Feldheeres gehörten im wesentlichen Heeresstandortverwaltungen, Heeresbauämter, Heeresunterkunftsverwaltungen, Heeresbekleidungsämter, Feldzeugdienststellen, Heeresmunitionsanstalten, Heeresverpflegungsstellen und Heimatkraftfahrparke.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst Unterlagen über Grundstücksverwaltung sowie zum Bau-, Verpflegungs-, Bekleidungs-, Geräte- und Munitionswesen. Die Masse der Überlieferung bezieht sich auf die Heeresstandortverwaltungen (hier besonders die Standortverwaltungen Murnau mit ca. 160 Bänden und Meiningen mit ca. 200 Bänden). Unterlagen zu organisatorischen Angelegenheiten sowie Angaben zum Einsatz und der Besoldung des Personals und anderer Arbeitskräfte ergänzen die Beständeüberlieferung. In nennenswertem Umfang sind darüber hinaus nur noch von den Heeresbauämtern und Munitionsanstalten Akten vorhanden, doch ist von keiner dieser Dienststellen eine vollständige Registratur erhalten geblieben, es handelt sich generell um Restakten einzelner Einrichtungen. Die Akten der Heeresstandortverwaltung Murnau stammen aus einer Übernahme aus dem Document-Center Berlin aus dem Jahr 1964. Über das Militärarchiv der ehemaligen DDR gelangten zu Beginn der 90-er Jahre die Unterlagen der Heeresstandortverwaltung Meiningen zum BA-MA nach Freiburg. Die restliche Überlieferung setzt sich größtenteils aus den am Kriegsende durch die amerikanischen Truppen beschlagnahmten und in den 60-er Jahren an Deutschland zurückgegebenen Akten zusammen.
Erschließungszustand: Findbuch
Zitierweise: BArch RH 56/...
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst Unterlagen über Grundstücksverwaltung sowie zum Bau-, Verpflegungs-, Bekleidungs-, Geräte- und Munitionswesen. Die Masse der Überlieferung bezieht sich auf die Heeresstandortverwaltungen (hier besonders die Standortverwaltungen Murnau mit ca. 160 Bänden und Meiningen mit ca. 200 Bänden). Unterlagen zu organisatorischen Angelegenheiten sowie Angaben zum Einsatz und der Besoldung des Personals und anderer Arbeitskräfte ergänzen die Beständeüberlieferung. In nennenswertem Umfang sind darüber hinaus nur noch von den Heeresbauämtern und Munitionsanstalten Akten vorhanden, doch ist von keiner dieser Dienststellen eine vollständige Registratur erhalten geblieben, es handelt sich generell um Restakten einzelner Einrichtungen. Die Akten der Heeresstandortverwaltung Murnau stammen aus einer Übernahme aus dem Document-Center Berlin aus dem Jahr 1964. Über das Militärarchiv der ehemaligen DDR gelangten zu Beginn der 90-er Jahre die Unterlagen der Heeresstandortverwaltung Meiningen zum BA-MA nach Freiburg. Die restliche Überlieferung setzt sich größtenteils aus den am Kriegsende durch die amerikanischen Truppen beschlagnahmten und in den 60-er Jahren an Deutschland zurückgegebenen Akten zusammen.
Erschließungszustand: Findbuch
Zitierweise: BArch RH 56/...
Versorgungs- und Verwaltungsdienststellen außerhalb des Feldheeres, 1936-1945
805 Aufbewahrungseinheiten; 7,7 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RH 3 Generalqurtiermeister
RH 8 Heereswaffenamt
RH 34 Truppenkommandanturen
RH 53 Wehrkreiskommandos
RW 17 Wehrmacht-Kommandanturen
RW 19 OKW/Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt
RH 8 Heereswaffenamt
RH 34 Truppenkommandanturen
RH 53 Wehrkreiskommandos
RW 17 Wehrmacht-Kommandanturen
RW 19 OKW/Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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- Weitere Einheiten (Tektonik)
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