Promotoriales Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
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(1) 2052
Wismar M 18 (W M 1 n. 18)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 13. 1. Kläger M
(1659) 26.08.1659-15.03.1660
Kläger: (2) Geistliches Ministerium zu Wismar
Beklagter: Magister Lucas Backmeister, Prof. extraord. theol. zu Rostock
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Heinrich Schabbel
Fallbeschreibung: Backmeister hat vom Rostocker Stadtkasten namens der Kl. 45 Rtlr für einen Studenten in Rostock eingezogen, das Geld aber nicht an den Studenten ausgezahlt, sondern für sich verwendet. Da Bekl. zu keiner gütlichen Einigung bereit ist, bitten Kl. um ein Promotorial an das Rostocker Konzil, das Bekl. befehlen soll, das Geld zurückzuzahlen. Das Tribunal erläßt am selben Tag das gewünschte Promotorial und erneuert dieses am 02.03.1660, da das erste Schreiben offenbar kein Ergebnis gezeitigt hatte.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1659-1660
Prozessbeilagen: (7) Quittung Backmeisters vom 08.08.1659
Beklagter: Magister Lucas Backmeister, Prof. extraord. theol. zu Rostock
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Heinrich Schabbel
Fallbeschreibung: Backmeister hat vom Rostocker Stadtkasten namens der Kl. 45 Rtlr für einen Studenten in Rostock eingezogen, das Geld aber nicht an den Studenten ausgezahlt, sondern für sich verwendet. Da Bekl. zu keiner gütlichen Einigung bereit ist, bitten Kl. um ein Promotorial an das Rostocker Konzil, das Bekl. befehlen soll, das Geld zurückzuzahlen. Das Tribunal erläßt am selben Tag das gewünschte Promotorial und erneuert dieses am 02.03.1660, da das erste Schreiben offenbar kein Ergebnis gezeitigt hatte.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1659-1660
Prozessbeilagen: (7) Quittung Backmeisters vom 08.08.1659
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ