Friedrich Heinrich George von Wulff und die Witwe Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenboick, bezeugen am 11. November 1751, dass sie von der Kollegiatkirche St. Martini binnen Münster eine Hauptsumme in Höhe von 300 Reichstaler in vollwichtigen französischen Louisdor, den Louisdor zu 5 Reichstaler und den Reichstaler zu 28 Schillingen münsterisch gerechnet, gegen eine jährliche Rente in Höhe von 10 Reichstaler 14 Schillinge bzw. 4 1/2 % ausgenommen und ausgezahlt bekommen haben. Als Unterpfand geben sie all ihr Hab und Gut an. Siegelankündigung der Aussteller. Witwe Anna Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenbroick, verspricht am 25. Januar 1758 , dass sie die vom Kapitel der Kollegiatkirche St. Martinii binnen Münster bzw. vom dortigen Kanoniker und Bursar Oesthoff aufgenommenen Kapitalien in Höhe von 800 Reichstaler gegen eine jährliche Rente in Höhe von 4% bzw. 32 Reichstaler nicht innerhalb von sechs Monaten nach Termin bezahlen werde
Vollständigen Titel anzeigen
Friedrich Heinrich George von Wulff und die Witwe Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenboick, bezeugen am 11. November 1751, dass sie von der Kollegiatkirche St. Martini binnen Münster eine Hauptsumme in Höhe von 300 Reichstaler in vollwichtigen französischen Louisdor, den Louisdor zu 5 Reichstaler und den Reichstaler zu 28 Schillingen münsterisch gerechnet, gegen eine jährliche Rente in Höhe von 10 Reichstaler 14 Schillinge bzw. 4 1/2 % ausgenommen und ausgezahlt bekommen haben. Als Unterpfand geben sie all ihr Hab und Gut an. Siegelankündigung der Aussteller. Witwe Anna Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenbroick, verspricht am 25. Januar 1758 , dass sie die vom Kapitel der Kollegiatkirche St. Martinii binnen Münster bzw. vom dortigen Kanoniker und Bursar Oesthoff aufgenommenen Kapitalien in Höhe von 800 Reichstaler gegen eine jährliche Rente in Höhe von 4% bzw. 32 Reichstaler nicht innerhalb von sechs Monaten nach Termin bezahlen werde
B 061u, 325
B 061u Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Pfennigkammer - Urkunden
1751 November 11, 1758 Januar 25
Papier
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Füchteln
Siegelführer: Friedrich Heinrich George von Wulff , Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenboick
Siegelführer: Friedrich Heinrich George von Wulff , Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenboick
Friedrich Heinrich George von Wulff
Gertraud Hermina von Wulff, geborene von Diepenboick
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Pfennigkammer / Urkunden (Bestand)