Philipp Kämmerer v. Dalberg und die Brüder Hans und Friedrich, Söhne des verstorbenen Ritters Wolf v. Dalberg, verkaufen dem Grafen Philipp v. Kat...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1478 [vor Dezember 23]
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Philipp Kämmerer v. Dalberg und die Brüder Hans und Friedrich, Söhne des verstorbenen Ritters Wolf v. Dalberg, verkaufen dem Grafen Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt ihr Dorf Schwanheim bei Hausen mit Äckern, Wiesen, Weingärten, Feldern, Wäldern, Büschen, Zwingen, Bännen, Marken, Freveln, Besthäuptern, Gefällen, Rechten, Gerichten, Diensten, Renten, Zinsen, Gülten, Atzungen, Lagern, Brüchen, Bußen, Ge- und Verboten, Gewässern, Weiden, Wildbannen und allen sonstigen Gerechtigkeiten mit Zustimmung des Grafen Simon Wecker zu Bitsch (Graf Simon Wecker v. Zweibrücken, Herr zu Bitsch, erteilt diese Zustimmung in einer besonderen Urkunde unter demselben Datum (ebendort fol. 195v.)) für 1.200 Gulden, leisten darauf Verzicht und weisen die Bewohner des Dorfes an den Grafen Philipp
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 5998; Regest (16. Jh.) Staatsarchiv Marburg, Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 195 (hiernach 1855 an Hessen-Darmstadt abgegeben); Nach dem Repertorium verzeichnet bei Wenck, I Urkundenbuch 362
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 5998; Regest (16. Jh.) Staatsarchiv Marburg, Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 195 (hiernach 1855 an Hessen-Darmstadt abgegeben); Nach dem Repertorium verzeichnet bei Wenck, I Urkundenbuch 362
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ