Graf Konrad von Kirchberg [Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ulmer Bürger Michael Mayer mitgeteilt hat, dass er seiner Ehefrau Agathe ("Agthe") geborene Salzmann 600 rheinische Gulden als Heiratsgut auf seinem Drittel des Groß- und Kleinzehnten zu Roth ("Rot") [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] bei Pfaffenhofen [a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] anweisen möchte. Da der Zehntanteil Lehen der Grafschaft Kirchberg ist, bewilligt der Graf auf Bitte des Michael Mayer diese Anweisung und verleiht den Zehntanteil den Ulmer Bürgern Georg Löw und Konrad Krafft als Trägern der Agathe Salzmann.
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Graf Konrad von Kirchberg [Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ulmer Bürger Michael Mayer mitgeteilt hat, dass er seiner Ehefrau Agathe ("Agthe") geborene Salzmann 600 rheinische Gulden als Heiratsgut auf seinem Drittel des Groß- und Kleinzehnten zu Roth ("Rot") [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] bei Pfaffenhofen [a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] anweisen möchte. Da der Zehntanteil Lehen der Grafschaft Kirchberg ist, bewilligt der Graf auf Bitte des Michael Mayer diese Anweisung und verleiht den Zehntanteil den Ulmer Bürgern Georg Löw und Konrad Krafft als Trägern der Agathe Salzmann.
A Urk., 1591
833
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1441 Juni 19.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Graf Konrad von Kirchberg
Siegler: Graf Konrad von Kirchberg
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängend; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Datum: Der geben ist des gu/o/temtags nach vnsers Herren Fronlichnams tag, 1441.
Aussteller: Graf Konrad von Kirchberg
Siegler: Graf Konrad von Kirchberg
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängend; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Datum: Der geben ist des gu/o/temtags nach vnsers Herren Fronlichnams tag, 1441.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International