Schreiben von Moritz Ellstätter, Berlin, an seine Frau Marie: - Große Arbeitsbelastung und Nervosität - Verhandlungen mit [Hermann von] Mittnacht, Boetticher, [Albert von] Maybach und [Otto von] Bismarck - Einladungen von [Ludwig] Turban und zum Hofball in Karlsruhe - Sitzungs- und Reisepläne - Auflösung des Reichstags - Rolle [Otto von] Bismarcks in der Krise - Diner beim Kriegsminister (zusammen mit [Heinrich von] Friedberg, [Albert von] Maybach u. a.) - eigene Ballvorbereitungen - Besuche bei Arons, Dr. [Johanna] Veit, Frau Höber u. a. - Einladugnen von Hansemanns und vom Berliner Hof - Diner bei Friedbergs und Sydows - Treffen mit badischen, württembergischen und bayerischen Vertretern
Vollständigen Titel anzeigen
Schreiben von Moritz Ellstätter, Berlin, an seine Frau Marie: - Große Arbeitsbelastung und Nervosität - Verhandlungen mit [Hermann von] Mittnacht, Boetticher, [Albert von] Maybach und [Otto von] Bismarck - Einladungen von [Ludwig] Turban und zum Hofball in Karlsruhe - Sitzungs- und Reisepläne - Auflösung des Reichstags - Rolle [Otto von] Bismarcks in der Krise - Diner beim Kriegsminister (zusammen mit [Heinrich von] Friedberg, [Albert von] Maybach u. a.) - eigene Ballvorbereitungen - Besuche bei Arons, Dr. [Johanna] Veit, Frau Höber u. a. - Einladugnen von Hansemanns und vom Berliner Hof - Diner bei Friedbergs und Sydows - Treffen mit badischen, württembergischen und bayerischen Vertretern
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Ellstätter Nr. 123
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Ellstätter Nachlass Moritz Ellstätter (1827-1905), bad. Finanzminister
Nachlass Moritz Ellstätter (1827-1905), bad. Finanzminister >> Briefe
15. Januar 1887
Archivale
Aron, N.N.
Boetticher, N.N. von
Ellstätter, Marie, geb. Traumann; 1843 - 1912
Höber, N.N.
Sydow, N.N.
Berlin B
Berlin B; Reichstag
Karlsruhe KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
Namensnennung 4.0 International