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Der Dekan der juristischen Fakultät der Universität Basel [Schweiz] Remigius Faesch ("Feschius") verleiht Sebastian Otto aus Ulm den Titel eines Doktor iuris utriusque.
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Der Dekan der juristischen Fakultät der Universität Basel [Schweiz] Remigius Faesch ("Feschius") verleiht Sebastian Otto aus Ulm den Titel eines Doktor iuris utriusque.
Aussteller: Remigius Faesch, Dekan der juristischen Fakultät der Universität Basel
Siegler: Der Aussteller mit dem Siegel der juristischen Fakultät der Universität Basel
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Johann Friedrich Ryhiner, Bürgermeister zu Basel, Johann Lukas Iseli, Ratsherr in Basel und Scholarch der Universität, Johann Rudolf Burckhardt, Stadtschreiber in Basel, Hektor von Ernau [Steiermark/Österreich], Sebastian Beck und Theodor Zwinger, Doktoren der Theologie, Emanuel Stupan, Johann Jakob von Brunn und Johann Caspar Bauhin, Doktoren der Medizin, Dr. iur. Jakob Burckhardt, Dr. med. Matthias Harscher, Magister Konrad Pfister, Magister Johann Buxtorf und Magister Daniel Tossanus.
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An roter Schnur anhängendes Siegel aus rotem Wachs in Zinnkapsel; unbeschädigt
Anmerkungen: Sebastian Otto wurde am 28. Oktober 1607 in Ulm als Sohn des Ulmer Weinschreibers Daniel Otto und seiner Ehefrau Margarete Weihenmaier geboren. Ab 1625 studierte er in Straßburg, Tübingen, Altdorf, Ingolstadt und Basel. Seit 1644 war er Ratsadvokat und Ratskonsulent der Stadt Ulm. Er starb am 11. November 1678 in Ulm (Gänßlein, Ratsadvokaten und Ratskonsulenten, S. 248ff., Nr. 52).
Datum: Acta sunt haec Basileae in academiae brabeuterio, ad diem vigesimumnonum martii, 1631, indictione decimaquarta ...
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.