55) E. wegen Sequester auf die Zinsen aus dem Haus des Hans Mayr am Markt, das dieser seinen Gläubigern (12000 fl Schulden) in einem inzwischen von ihm wieder gebrochenen Vergleichsvertrag als unbelastet verpfändet hatte, auf das aber dessen Schwester, die Helin, mit einer vor 18 Jahren ausgestellten Urkunde Anspruch auf jährl. Zins von 100 fl anmeldet und um das auch noch zwischen Mayrs Hsfr. und den Gläubigern ein Verfahren am Stadtgericht anhängig ist (vgl. Nr. 81)
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55) E. wegen Sequester auf die Zinsen aus dem Haus des Hans Mayr am Markt, das dieser seinen Gläubigern (12000 fl Schulden) in einem inzwischen von ihm wieder gebrochenen Vergleichsvertrag als unbelastet verpfändet hatte, auf das aber dessen Schwester, die Helin, mit einer vor 18 Jahren ausgestellten Urkunde Anspruch auf jährl. Zins von 100 fl anmeldet und um das auch noch zwischen Mayrs Hsfr. und den Gläubigern ein Verfahren am Stadtgericht anhängig ist (vgl. Nr. 81)
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, Ratschlagbücher 2/fol. 118r
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, Ratschlagbücher
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1519 August 11
enthält u.a.: Weitere Produkte hierzu in diesem Band:
1519 August 13, fol. 121r
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Amtsbücher / Akten
ger
Unternummer: fol. 118r
Medium: A = Analoges Archivalie
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Ratskanzlei - siehe auch Nürnberger Archivalien (Tektonik)
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