Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
1. - 12. Juli 1546
Enthält: 1546 Juli 1 - 12. Zusammenkunft und Abschied zu Ichtershausen (4. Juli) zwischen dem Landgrafen und dem Kurfürsten als Oberhauptleuten des Schmalkaldischen Bundes. (Im Samtarchiv Bd. II S. 228 Nr. 31 und Bd. IV S. 128 Nr. 32.) Kundschaften über Rüstungen des Kaisers
Enthält: Gegenmaßnahmen, eigene Rüstungen. Bundestag zu (Arnstadt oder) Eisenach. Auftrag an Philipp Melanchthon, eine 'Adhortation an das gemeine christliche Volk' zu verfassen. Kursächsisch-hessische Schreiben an die Könige von England und Frankreich und an den Dauphin mit der Bitte um Hilfe. Nachrichten vom Herzog von Jülich über kaiserliche Rüstungen und die Einigung zwischen England und Frankreich. Sendung zum Stift Bremen um Reiter und Knechte. Der Kurfürst bittet den Erzbischof von Magdeburg, die Werbungen des Johann v.d. Asseburg im Stifte nicht zu gestatten. Die kurfürstlichen Räte zu Regensburg übersenden Abschrift der kaiserlichen Bestallung für Markgraf Hans von Brandenburg. Nachbarliche Irrungen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen. Brechen der wolfenbüttelschen Festungen. Bundesbeiträge. Der kursächsische Rat Dr. Erasmus v. Minckwitz in Regensburg unterrichtet über die augsburgische Gesandtschaft an den Kaiser zu Regensburg
Enthält: Schreiben des Landgrafen an Augsburg, um eine Trennung vom Bunde zu verhindern. Übernahme des Kriegsvolkes des Grafen Christoph von Oldenburg und des Dido v. Knyphausen in die Dienste des Schmalkaldischen Bundes
Enthält: Gesandtschaft nach Dänemark. Der Kurfürst sendet Viktor Knipping 1000 Goldgulden, um Reiter anzuwerben. Handlung mit dem Erzbischof von Köln. Schriften des Kurfürsten und Landgrafen an die Stände zu Böhmen, Schlesien, Lausitz und Mähren. Gesandtschaft des Kurfürsten und Landgrafen nach Frankreich und England sowie Schreiben an Straßburg und Abfertigung Johann Keudels. Geleit für Graf Wilhelm von Nassau durch Hessen nach Kursachsen. Anfertigung je einer Hauptfahne für den Kurfürsten und den Landgrafen. Wiedereinräumung des Hauses Hohenbuchen an die v. Wrisberg auf Bitte des braunschweigischen Adels. Bestellung des Christoph v. Steinberg zum Statthalter in Wolfenbüttel, da Ritter Bernhard v. Mila und Wilhelm v. Schachten am Feldzuge teilnehmen werden. Auf Vorschlag von Statthalter und Räten zu Wolfenbüttel sollen Dänemark, Bremen und Hamburg mit ihren Schiffen dem Kaiser in den Niederlanden Abbruch tun. Schreiben an den Bischof von Münster. Aussagen des gefangenen Schreibers des Johann v. Münchhausen. Zusammenkunft des Landgrafen und des Kurfürsten mit ihren Truppen zunächst für Fulda, dann für den 22. Juli zu Meiningen vorgesehen
Enthält: dann Vereinigung mit den Oberländischen. Briefwechsel mit Württemberg wegen der Afterlehnschaft. 'Aufschreiben' der Würzburger Lehen durch Hessen. Zweierlei Ausschreiben des Kurfürsten und des Landgrafen, eines kürzeren und eines längeren: kaiserliche Briefe an Goslar, Mühlhausen und Nordhausen abgefangen, die kaiserlichen Rüstungen erfolgen danach nicht der Religion, sondern einiger ungehorsamer Fürsten wegen. Antworten aus Celle, Hamburg und Bremen an den Kurfürsten wegen der Kriegsrüstungen
Enthält: Kreuter wird angewiesen, den König von Dänemark zu bitten, den Sund für die Niederländer zu schließen, um ihnen den Proviant abzuschneiden. Es ist geplant, von Meiningen durch das Stift Würzburg zu ziehen
Enthält: Haltung gegenüber dem Grafen von Henneberg, der unsicher ist, und gegenüber dem Bischof von Würzburg. Unterredung des Herzogs Ernst von Braunschweig mit Georg v. Karlowitz
Enthält: nach dessen Mitteilung wird Herzog Moritz von Sachsen den Verbündeten keine Hilfe leisten, aber auch nichts gegen sie unternehmen, sondern sich auf die Defensive beschränken. Der Kurfürst bittet Markgraf Hans von Brandenburg, sich mit seinen Rüstungen nicht gegen die Verbündeten zu wenden. Nr. 2984, 3082
Enthält: Gegenmaßnahmen, eigene Rüstungen. Bundestag zu (Arnstadt oder) Eisenach. Auftrag an Philipp Melanchthon, eine 'Adhortation an das gemeine christliche Volk' zu verfassen. Kursächsisch-hessische Schreiben an die Könige von England und Frankreich und an den Dauphin mit der Bitte um Hilfe. Nachrichten vom Herzog von Jülich über kaiserliche Rüstungen und die Einigung zwischen England und Frankreich. Sendung zum Stift Bremen um Reiter und Knechte. Der Kurfürst bittet den Erzbischof von Magdeburg, die Werbungen des Johann v.d. Asseburg im Stifte nicht zu gestatten. Die kurfürstlichen Räte zu Regensburg übersenden Abschrift der kaiserlichen Bestallung für Markgraf Hans von Brandenburg. Nachbarliche Irrungen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz von Sachsen. Brechen der wolfenbüttelschen Festungen. Bundesbeiträge. Der kursächsische Rat Dr. Erasmus v. Minckwitz in Regensburg unterrichtet über die augsburgische Gesandtschaft an den Kaiser zu Regensburg
Enthält: Schreiben des Landgrafen an Augsburg, um eine Trennung vom Bunde zu verhindern. Übernahme des Kriegsvolkes des Grafen Christoph von Oldenburg und des Dido v. Knyphausen in die Dienste des Schmalkaldischen Bundes
Enthält: Gesandtschaft nach Dänemark. Der Kurfürst sendet Viktor Knipping 1000 Goldgulden, um Reiter anzuwerben. Handlung mit dem Erzbischof von Köln. Schriften des Kurfürsten und Landgrafen an die Stände zu Böhmen, Schlesien, Lausitz und Mähren. Gesandtschaft des Kurfürsten und Landgrafen nach Frankreich und England sowie Schreiben an Straßburg und Abfertigung Johann Keudels. Geleit für Graf Wilhelm von Nassau durch Hessen nach Kursachsen. Anfertigung je einer Hauptfahne für den Kurfürsten und den Landgrafen. Wiedereinräumung des Hauses Hohenbuchen an die v. Wrisberg auf Bitte des braunschweigischen Adels. Bestellung des Christoph v. Steinberg zum Statthalter in Wolfenbüttel, da Ritter Bernhard v. Mila und Wilhelm v. Schachten am Feldzuge teilnehmen werden. Auf Vorschlag von Statthalter und Räten zu Wolfenbüttel sollen Dänemark, Bremen und Hamburg mit ihren Schiffen dem Kaiser in den Niederlanden Abbruch tun. Schreiben an den Bischof von Münster. Aussagen des gefangenen Schreibers des Johann v. Münchhausen. Zusammenkunft des Landgrafen und des Kurfürsten mit ihren Truppen zunächst für Fulda, dann für den 22. Juli zu Meiningen vorgesehen
Enthält: dann Vereinigung mit den Oberländischen. Briefwechsel mit Württemberg wegen der Afterlehnschaft. 'Aufschreiben' der Würzburger Lehen durch Hessen. Zweierlei Ausschreiben des Kurfürsten und des Landgrafen, eines kürzeren und eines längeren: kaiserliche Briefe an Goslar, Mühlhausen und Nordhausen abgefangen, die kaiserlichen Rüstungen erfolgen danach nicht der Religion, sondern einiger ungehorsamer Fürsten wegen. Antworten aus Celle, Hamburg und Bremen an den Kurfürsten wegen der Kriegsrüstungen
Enthält: Kreuter wird angewiesen, den König von Dänemark zu bitten, den Sund für die Niederländer zu schließen, um ihnen den Proviant abzuschneiden. Es ist geplant, von Meiningen durch das Stift Würzburg zu ziehen
Enthält: Haltung gegenüber dem Grafen von Henneberg, der unsicher ist, und gegenüber dem Bischof von Würzburg. Unterredung des Herzogs Ernst von Braunschweig mit Georg v. Karlowitz
Enthält: nach dessen Mitteilung wird Herzog Moritz von Sachsen den Verbündeten keine Hilfe leisten, aber auch nichts gegen sie unternehmen, sondern sich auf die Defensive beschränken. Der Kurfürst bittet Markgraf Hans von Brandenburg, sich mit seinen Rüstungen nicht gegen die Verbündeten zu wenden. Nr. 2984, 3082
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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