Decretum de alienando Auseinandersetzung um Verkauf des Gutes Rüggow
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 3803
Wismar W 162 (W W 4 n. 162)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 23. 1. Kläger W
(1740) 04.05.1743-15.05.1743
Kläger: (2) Baron Adolph Georg von Werthern zu Wieche in Kursachsen
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Anthon Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. hat die Güter Rohlstorf, Hornstorf und Rüggow von seiner verstorbenen Frau angeheiratet. Er hat in den vergangenen Jahren in den Umbau des Gutshauses Rohlstorf investiert, muß jetzt aber den bisherigen Pächter Holst auszahlen, der ein anderes Gut übernimmt. Um dieses Geld aufzubringen, will er Rüggow verkaufen. Da Rüggow in der Herrschaft Wismar liegt, erbittet der Kl. vom Tribunal den Konsens zum Verkauf. Am 10.05. lehnt das Tribunal die Zustimmung zum Verkauf als unnötig ab. Am 13.05. erklärt der Kl. sein Anliegen genauer und erneuert es. Das Tribunal bestätigt am 14.05.1743 seine Ablehnung des Antrags.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1743
Prozessbeilagen: (7) von Friedrich August, König von Polen und Kurfürst von Sachsen bestätigte Ernennung des Grafen Friedemann von Werthern zum Vormund für die Kinder des Kl.s, Johanna, Beate, Eloenora Renate, Christiane Charlotte, Gottlob Georg, Christiane Auguste und Christian Carl von Werthern vom 30.12.1740
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Anthon Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. hat die Güter Rohlstorf, Hornstorf und Rüggow von seiner verstorbenen Frau angeheiratet. Er hat in den vergangenen Jahren in den Umbau des Gutshauses Rohlstorf investiert, muß jetzt aber den bisherigen Pächter Holst auszahlen, der ein anderes Gut übernimmt. Um dieses Geld aufzubringen, will er Rüggow verkaufen. Da Rüggow in der Herrschaft Wismar liegt, erbittet der Kl. vom Tribunal den Konsens zum Verkauf. Am 10.05. lehnt das Tribunal die Zustimmung zum Verkauf als unnötig ab. Am 13.05. erklärt der Kl. sein Anliegen genauer und erneuert es. Das Tribunal bestätigt am 14.05.1743 seine Ablehnung des Antrags.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1743
Prozessbeilagen: (7) von Friedrich August, König von Polen und Kurfürst von Sachsen bestätigte Ernennung des Grafen Friedemann von Werthern zum Vormund für die Kinder des Kl.s, Johanna, Beate, Eloenora Renate, Christiane Charlotte, Gottlob Georg, Christiane Auguste und Christian Carl von Werthern vom 30.12.1740
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ