Konrad Renherr, Heinrich und Konrad Bitter von Rohr reversieren gegen Heinrich Luge, Spitalmeister des Katharinenspitals zu Esslingen, und dessen Pfleger über die Verleihung des Widemhofs zu Rohr mit Haus, Hofreite, 9 M. Äcker und 10 Mannsmahd Wiesen mit allem Zubehör zu einem rechten Leibgeding. Sie versprechen, diesen Hof gut zu bebauen und jährlich vom Korn ein Drittel, dazu auf Martinstag (11. Nov.) 1 lb 5 ß h und auf Johannes zur Sonnwende (24. Juni) dem Spital 12 Hühner abzuliefern.
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Konrad Renherr, Heinrich und Konrad Bitter von Rohr reversieren gegen Heinrich Luge, Spitalmeister des Katharinenspitals zu Esslingen, und dessen Pfleger über die Verleihung des Widemhofs zu Rohr mit Haus, Hofreite, 9 M. Äcker und 10 Mannsmahd Wiesen mit allem Zubehör zu einem rechten Leibgeding. Sie versprechen, diesen Hof gut zu bebauen und jährlich vom Korn ein Drittel, dazu auf Martinstag (11. Nov.) 1 lb 5 ß h und auf Johannes zur Sonnwende (24. Juni) dem Spital 12 Hühner abzuliefern.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 WR 12504
A 403 Bü 39a
Nr. 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.1 Württ. Regesten 1312-ca. 1500) (Bestand A 602 WR 12472-12635)
1402 Februar 17 (Fr. n. Valentin)
Archiv Stuttgart W. Lade F. 39. Büschel
Urkunden
Bitter, Heinrich
Bitter, Konrad
Luge, Heinrich
Marquart, Bm. und Richter zu Esslingen
Renherr; Konrad
Esslingen am Neckar ES
Rohr : Stuttgart S
Leibgeding
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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- 1.1 Württ. Regesten 1312-ca. 1500) (Bestand A 602 WR 12472-12635) (Gliederung)