Anna Wirt, Witwe des Friedrich Holbain, und Johannes Krieger, Bürger zu Ravensburg, ersuchen den Bischof Albrecht [Blarer] von Konstanz um Bestätigung der mit Zustimmung von Johannes [I. von Essendorf], Abt zu Weingarten, als Kollator und des Johannes Aichenler, ständigen Vikars der Kirche, erfolgten Stiftung des Hl. Kreuz Altars in der Pfarrkirche zu Ravensburg vor dem Chor ("ante chorum in columpna sinistri latere"). Im folgenden werden die Pflichten des Vikars und die Ausstattung des Altars spezifiziert. Letztere besteht namentlich in einem von Simon Schenk gekauften Hof in Lupberg und einem Weingarten im Moos ("in dem Moss") bei Ravensburg.
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Anna Wirt, Witwe des Friedrich Holbain, und Johannes Krieger, Bürger zu Ravensburg, ersuchen den Bischof Albrecht [Blarer] von Konstanz um Bestätigung der mit Zustimmung von Johannes [I. von Essendorf], Abt zu Weingarten, als Kollator und des Johannes Aichenler, ständigen Vikars der Kirche, erfolgten Stiftung des Hl. Kreuz Altars in der Pfarrkirche zu Ravensburg vor dem Chor ("ante chorum in columpna sinistri latere"). Im folgenden werden die Pflichten des Vikars und die Ausstattung des Altars spezifiziert. Letztere besteht namentlich in einem von Simon Schenk gekauften Hof in Lupberg und einem Weingarten im Moos ("in dem Moss") bei Ravensburg.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2058
B 515 U 2058
Ravensburg St. Crucis Altar n. 01
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1410 August 12 (duodecima die mensis Augusti)
12,8 x 59,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Anna Wirt, Witwe des Friedrich Holbain, und Johannes Krieger, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Bischof Albrecht [Blarer] von Konstanz
Siegler: Ausstellerin, Jodok Humpis, Bürgermeister von Ravensburg, Abt von Weingarten, Johannes Aichenler, ständiger Vikar an der Pfarrkirche
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., 1 leicht besch., 1 eingenäht, zerbrochen
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Anna Wirt, Witwe des Friedrich Holbain, und Johannes Krieger, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Bischof Albrecht [Blarer] von Konstanz
Siegler: Ausstellerin, Jodok Humpis, Bürgermeister von Ravensburg, Abt von Weingarten, Johannes Aichenler, ständiger Vikar an der Pfarrkirche
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., 1 leicht besch., 1 eingenäht, zerbrochen
Aichenler, Johannes, Pfarrvikar
Essendorf, Johann I. von; Abt zu Weingarten
Holbain, Anna
Holbain, Friedrich
Humpis, Jos; Bürgermeister
Krieger, Johann
Schenk, Simon
Weingarten, Johann I. von Essendorf; Abt
Wirt, Anna
Konstanz KN; Bischof
Lupberg = Ober- und Unterlupberg : Berg RV
Moos : Ravensburg RV
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Flurstücke
Ravensburg RV; Heilig-Kreuz-Pfründe
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Altarpfründen
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Pfarrer
Ravensburg RV; St. Crucis-Altar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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