Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Ausweisung und Abschiebung von Ausländern (Allgemeines)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> F. Innen- und Wirtschaftsverwaltung >> 3. Paßwesen und Fremdenpolizei
1886-1901, 1919-1943
Enthält u.a.: Entwurf einer Verfügung des württembergischen Innenministeriums über die Meldepflicht der Nichtwürttemberger, 1919; Ausweisung von Ausländern, die als Hetzer und Agitatoren für kommunistische Bestrebungen auftreten, 1923; Schreiben des württembergischen Gesandten in München über unrichtige Berichte des dortigen polnischen Generalkonsuls wegen Ausweisung polnischer Staatsangehöriger, 16.11.1923; Entdeutschung der ehemals preußischen Gebietsteile durch Polen, 1924; deutsch-luxemburgisches Abkommen über die Abschiebung von Ausländern vom 18.6.1928; Vereinbarung mit den Niederlanden über Fragen des Arbeitsmarktes, 1931, 1935; Rückführung von bestraften Ausländern, Maßnahmen gegen den unerlaubten Grenzübertritt und Vollziehung der Ausweisungshaft in Konzentrationslagern, 1934, 1938; Ausländerpolizeiverordnung vom 22.8.1938; Erteilung der Aufenthaltserlaubnis für italienische Staatsangehörige zur Pflege von Landsleuten, 1932; Verzeichnis der Reichsgrenzstationen, nach denen dieTransporte ausgewiesener Ausländer zu leiten sind, 1934; Runderlasse des Reichsinnenministers betr. Aufenthaltserlaubnis für ausländische Arbeitnehmer in Deutschland, 18.5.1931, Reichsverweisung wegen Gefährdung der Sittlichkeit durch Rasseschändung, 27.1.1936, Einreise- und Aufenthaltserlaubnis für rumänische Journalisten, 24.4. 1936 und aufenthaltsrechtliche Behandlung der Schutzangehörigen, 22.3.1943. Bemerkung: Weitere Akten in E 49 Verz. 3 B.A. IV/ad 23; siehe auch Nr. 1819.
Qu. 1-177 u.o. Qu.
Archivale
Deutsches Reich; Abkommen mit Luxemburg
Deutschland; Aufenthaltserlaubnis
Italien; Staatsangehörige
Luxemburg; Abkommen mit dem Deutschen Reich
München M; württembergische Gesandter
Niederlande; Arbeitsmarkt
Polen; ehemalige preußische Gebietsteile
Polen; Generalkonsul
Polen; Staatsbürger
Preußen; ehemalige Gebietsteile
Rumänien; Journalisten
Württemberg; Innenministerium
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.