Jos Erlaholtz, B. zu Pfullendorf, verkauft für sich selbst und seine Ehefrau Magthalena Ogklinen zusammen mit Jacob Koch, B. in der Reichenau (Richennow) und bevollmächtigter Anwalt des Marx Ogklinen, des Stiefsohns Kochs und Schwagers des Erlaholtz, dem Reichserbtruchsessen Wilhelm [voller Titel] einen Hof zu Jesumskirch mit allem Zubehör, den sie laut einem Lehensbrief zur Erbleihe innehatten und den die Kirche und Kaplanei zu Jesumskirch als Widumsgut zu Eigen besitzt. An den Kaplan daselbst sind jährlich gen. Geld- und Naturalabgaben Saulgauer (Sulger) W. und Maß zusammen mit dem gewöhnlichen Zehnt zu entrichten. Der Hof ist als Erbgerechtigkeit für 100 lb. h. Hauptgut und 5 lb. h. ablösigen Zinses an das Spital zu Saulgau verschrieben; diese Belastung geht auf den Truchsessen über. Ferner liegen auf dem Hof die gewöhnlichen Steuern, Dienste und Lasten. Der Empfang des Kaufpreises von 250 lb. h. Landesw. bei Übergabe der Kaufurk. wird bestätigt. Die A. leisten Währschaft.
Vollständigen Titel anzeigen
Jos Erlaholtz, B. zu Pfullendorf, verkauft für sich selbst und seine Ehefrau Magthalena Ogklinen zusammen mit Jacob Koch, B. in der Reichenau (Richennow) und bevollmächtigter Anwalt des Marx Ogklinen, des Stiefsohns Kochs und Schwagers des Erlaholtz, dem Reichserbtruchsessen Wilhelm [voller Titel] einen Hof zu Jesumskirch mit allem Zubehör, den sie laut einem Lehensbrief zur Erbleihe innehatten und den die Kirche und Kaplanei zu Jesumskirch als Widumsgut zu Eigen besitzt. An den Kaplan daselbst sind jährlich gen. Geld- und Naturalabgaben Saulgauer (Sulger) W. und Maß zusammen mit dem gewöhnlichen Zehnt zu entrichten. Der Hof ist als Erbgerechtigkeit für 100 lb. h. Hauptgut und 5 lb. h. ablösigen Zinses an das Spital zu Saulgau verschrieben; diese Belastung geht auf den Truchsessen über. Ferner liegen auf dem Hof die gewöhnlichen Steuern, Dienste und Lasten. Der Empfang des Kaufpreises von 250 lb. h. Landesw. bei Übergabe der Kaufurk. wird bestätigt. Die A. leisten Währschaft.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 345
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 16. Jahrhundert >> 1531 - 1539
1534 Juli 18 (Samstag vor Maria Magdalena)
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: auf Bitten der A. die edlen, festen Junker 1) Heinrich von Stotzingen und 2) Adolf Dietheg von Westerstetten, beide Einwohner zu Mengen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.; 1) Legende: HEINRICH VON STOTZINGEN; in einem Schild ein länglicher oben sich erweiternder Tragkorb mit einem Haken an der linken Seite, darauf ein Spangenhelm mit dem Rumpf eines Engels als Helmzier; 2) stark besch.; Aufschrift: ADOLF V. [...]; vom Bild nur noch ein Spangenhelm mit einem Flügel als Helmzier zu erkennen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.; 1) Legende: HEINRICH VON STOTZINGEN; in einem Schild ein länglicher oben sich erweiternder Tragkorb mit einem Haken an der linken Seite, darauf ein Spangenhelm mit dem Rumpf eines Engels als Helmzier; 2) stark besch.; Aufschrift: ADOLF V. [...]; vom Bild nur noch ein Spangenhelm mit einem Flügel als Helmzier zu erkennen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Friedberg-Scheer (Tektonik)
- Friedberg-Scheer: Urkunden (Bestand)
- Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer (Gliederung)
- 16. Jahrhundert (Gliederung)
- 1531 - 1539 (Gliederung)