21. Forstämter München (Bestand)
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StAM, Forstämter
Staatsarchiv München (Archivtektonik) >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 6.) Landwirtschaft und Forsten, Umwelt >> Forst >> Oberförstereien (1803-1822) bzw. Forstämter älterer Ordnung (1822-1853 -1885/89), Forstamt für die Saalforste, Forstämter neuerer Ordnung, Saalforstämter (1885-2005)
1796-1973
Vorwort: Forstamt ä.O. München und Triftamt München (1804-1885, 1885-1894, dann umbenannt in Forstamt München-Nord)
1789 Forstmeisteramt München und Triftamt München eingerichtet
1804 Forstinspektion, gegliedert in Oberförstereien München, Starnberg, Eglharting, Höhenwarth und Weihenstephan
Revierforstereien (= Forstreviere) Deisenhofen, Föhring, Grünwald , Hofolding und Ismaning, Forsteien Allach und in der Hirschau .
1826 dem Forstamt wird der königliche Hof-Holzgarten mit der Hofholzgarten-Inspektion (und das Triftamt) einverleibt
1845 Erwerb der Schwaige Wörnbrunn (später Revier des Forstamts M.-Süd)
1894 Verlegung des Forstamtes Perlach vom Fasanengarten in die Stadt München; Umbenennung des Forstamtes Perlach in Forstamt München-Süd und des Forstamts München in "k. Forstamt München-Nord"
Forstamt n.O. München-Forstenried (1885-1973)
Das Forstamt Forstenried geht auf den gleichnamigen Park (bzw. früher: Baierbrunner Forst) links der Isar zurück, der seit dem Spätmittelalter von den bayerischen Herzögen zur Jagd genutzt wurde. Er erstreckt sich zwischen Stockdorf - Neuried - Forstenried - Solln - Pullach - Baierbrunn - Wangen und Gauting im Südwesten Münchens.
Nach der VO des Jahres 1853 war das Revier Forstenried dem Forstamt München zugeteilt. Nach der VO von 1885 verfügte das Forstamt n. O. Forstenried über einen Forstmeister daselbst sowie über einen Förster in Oberdill (Gde. Grünwald, Lkr. München). 1913 wurde das Forstamt in "München-Forstenried" umbenannt .
In der Forstverwaltungsreform 1973 wurden mit dem Forstamt München-Forstenried (künftig: Forstamt München) die Forstämter München-Nord und München-Süd zusammengefasst.
Forstamt n.O. München-Nord (1894-1973)
Das Forstamt München-Nord ging im Wesentlichen aus dem alten Forstamt München hervor. Mit der Neuordnung der Staatsforstverwaltung 1885 entstand das Forstamt n. O. München. 1894 verfügte man die Verlegung des Forstamtes Perlach vom Fasanengarten in die Stadt München. Damit war die Umbenennung des Forstamtes Perlach in Forstamt München-Süd verbunden, während das Forstamt München ab dem 1. August 1894 in "k. Forstamt München-Nord" umbenannt wurde .
Zum Forstamt München-Nord gehörten der Försterbezirk Schleißheim, Ismaning, Forstwart Obermenzing, Aumeister Hirschau, die Holzhöfe München, Weilheim und Thalham sowie die Torfverwertung Schleißheim (die Försterstelle Schleißheim II Torfbetrieb wurde 1910 aufgelöst ). 1932 erhielt das Forstamt Zuwachs von 100 ha durch das ehemalige Staatsgut Schleißheim .
1973 wurde das Forstamt aufgelöst und mit den anderen Münchner Forstämtern verschmolzen.
Forstamt n.O. München-Perlach siehe Forstamt Perlach und Forstamt München-Süd
Forstamt n.O. München-Süd (1894-1973)
Die Waldungen des Forstamtes München-Süd liegen südlich der Landeshauptstadt am rechten Ufer der Isar um Grünwald und gliedern sich hauptsächlich in den Grünwalder und Perlacher Forst (Perlach war daher auch für das Forstamt ursprünglich namensgebend).
1894 verlegte man den Sitz des Forstamtes Perlach in die Stadt München, damit verbunden war die Umbenennung in Forstamt München-Süd, während das Forstamt München ab dem 1. August 1894 die Bezeichnung "k. Forstamt München-Nord" erhielt .
Von 1915 bis 1940 war das Forstamt München-Süd für die Waldungen des in diesem Zeit-raum aufgelösten Forstamtes Höhenkirchen (s. d.) zuständig.
1973 fusionierten die Münchner Forstämter im Forstamt München-Forstenried. Um den einst königlichen Saufang Grünwald entstand das Walderlebniszentrum Grünwald (s. d.).
Forstamt München (1973-2005)
Das Forstamt wurde im Zuge der Reform 1973 aus den ehemaligen Forstämtern München-Forstenried, München-Nord und München-Süd zusammengesetzt, wobei der Amtssitz in Forstenried beibehalten wurde.
Ab 2005 nutzt das Forstamtsgebäude der Forstbetrieb München, hoheitliche Aufgaben erfüllt künftig das Amt f. Landwirtschaft u. Forsten in Ebersberg.
Der zum 1. Juli 2005 geschaffene Forstbetrieb München umfasst die betrieblichen Teile der ehem. Forstämter München, Anzing, Fürstenfeldbruck, Sauerlach, Starnberg und Wolfratshausen.
Dr. Daniel Burger
1789 Forstmeisteramt München und Triftamt München eingerichtet
1804 Forstinspektion, gegliedert in Oberförstereien München, Starnberg, Eglharting, Höhenwarth und Weihenstephan
Revierforstereien (= Forstreviere) Deisenhofen, Föhring, Grünwald , Hofolding und Ismaning, Forsteien Allach und in der Hirschau .
1826 dem Forstamt wird der königliche Hof-Holzgarten mit der Hofholzgarten-Inspektion (und das Triftamt) einverleibt
1845 Erwerb der Schwaige Wörnbrunn (später Revier des Forstamts M.-Süd)
1894 Verlegung des Forstamtes Perlach vom Fasanengarten in die Stadt München; Umbenennung des Forstamtes Perlach in Forstamt München-Süd und des Forstamts München in "k. Forstamt München-Nord"
Forstamt n.O. München-Forstenried (1885-1973)
Das Forstamt Forstenried geht auf den gleichnamigen Park (bzw. früher: Baierbrunner Forst) links der Isar zurück, der seit dem Spätmittelalter von den bayerischen Herzögen zur Jagd genutzt wurde. Er erstreckt sich zwischen Stockdorf - Neuried - Forstenried - Solln - Pullach - Baierbrunn - Wangen und Gauting im Südwesten Münchens.
Nach der VO des Jahres 1853 war das Revier Forstenried dem Forstamt München zugeteilt. Nach der VO von 1885 verfügte das Forstamt n. O. Forstenried über einen Forstmeister daselbst sowie über einen Förster in Oberdill (Gde. Grünwald, Lkr. München). 1913 wurde das Forstamt in "München-Forstenried" umbenannt .
In der Forstverwaltungsreform 1973 wurden mit dem Forstamt München-Forstenried (künftig: Forstamt München) die Forstämter München-Nord und München-Süd zusammengefasst.
Forstamt n.O. München-Nord (1894-1973)
Das Forstamt München-Nord ging im Wesentlichen aus dem alten Forstamt München hervor. Mit der Neuordnung der Staatsforstverwaltung 1885 entstand das Forstamt n. O. München. 1894 verfügte man die Verlegung des Forstamtes Perlach vom Fasanengarten in die Stadt München. Damit war die Umbenennung des Forstamtes Perlach in Forstamt München-Süd verbunden, während das Forstamt München ab dem 1. August 1894 in "k. Forstamt München-Nord" umbenannt wurde .
Zum Forstamt München-Nord gehörten der Försterbezirk Schleißheim, Ismaning, Forstwart Obermenzing, Aumeister Hirschau, die Holzhöfe München, Weilheim und Thalham sowie die Torfverwertung Schleißheim (die Försterstelle Schleißheim II Torfbetrieb wurde 1910 aufgelöst ). 1932 erhielt das Forstamt Zuwachs von 100 ha durch das ehemalige Staatsgut Schleißheim .
1973 wurde das Forstamt aufgelöst und mit den anderen Münchner Forstämtern verschmolzen.
Forstamt n.O. München-Perlach siehe Forstamt Perlach und Forstamt München-Süd
Forstamt n.O. München-Süd (1894-1973)
Die Waldungen des Forstamtes München-Süd liegen südlich der Landeshauptstadt am rechten Ufer der Isar um Grünwald und gliedern sich hauptsächlich in den Grünwalder und Perlacher Forst (Perlach war daher auch für das Forstamt ursprünglich namensgebend).
1894 verlegte man den Sitz des Forstamtes Perlach in die Stadt München, damit verbunden war die Umbenennung in Forstamt München-Süd, während das Forstamt München ab dem 1. August 1894 die Bezeichnung "k. Forstamt München-Nord" erhielt .
Von 1915 bis 1940 war das Forstamt München-Süd für die Waldungen des in diesem Zeit-raum aufgelösten Forstamtes Höhenkirchen (s. d.) zuständig.
1973 fusionierten die Münchner Forstämter im Forstamt München-Forstenried. Um den einst königlichen Saufang Grünwald entstand das Walderlebniszentrum Grünwald (s. d.).
Forstamt München (1973-2005)
Das Forstamt wurde im Zuge der Reform 1973 aus den ehemaligen Forstämtern München-Forstenried, München-Nord und München-Süd zusammengesetzt, wobei der Amtssitz in Forstenried beibehalten wurde.
Ab 2005 nutzt das Forstamtsgebäude der Forstbetrieb München, hoheitliche Aufgaben erfüllt künftig das Amt f. Landwirtschaft u. Forsten in Ebersberg.
Der zum 1. Juli 2005 geschaffene Forstbetrieb München umfasst die betrieblichen Teile der ehem. Forstämter München, Anzing, Fürstenfeldbruck, Sauerlach, Starnberg und Wolfratshausen.
Dr. Daniel Burger
21. Forstämter München
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Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:00 MESZ
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- Oberförstereien (1803-1822) bzw. Forstämter älterer Ordnung (1822-1853 -1885/89), Forstamt für die Saalforste, Forstämter neuerer Ordnung, Saalforstämter (1885-2005) (Tektonik)