Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, KuR Nr. 274
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1601-1700
9. Juli 1631
Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Münster bekennen Bernhardt Westeken, Barbier, und Johan Westeken, Glasmacher, beide Bürger der Stadt Münster, daß sie Bernhardt Walterdinck und seiner Frau Else thor Wone, Bürger zu Münster, eine Behausung in Münster, die vorher den Eheleuten Johan Hovedes und Anna Fröning gehörte, verkauft haben, gelegen auf der Bergstraße zwischen den Häusern des Meister Weßel Luerinck und des Tonieß Gummerßbach. Sie ist belastet mit einer jährl.Pension von 18 Schlg. an die Armen zur Aa und 3 Schlg. an die Armen St. Anthonii. Als Sicherheit bietet Bernhardt Westeken sein Haus in Münster, Kspl. Überwasser hinter dem Kirchhof, zwischen Johan Ridders und Henrich Hovestadts Haus, und Johan Westeken sein Haus im Kspl. Überwasser auf der Kreuzstraße zwischen Johan Honloes Haus und Gadem, und Henrich Hugemans Haus.
Perg.Urk., Stadtsiegel (in Holzkspsel).
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
Gerhardt Berninck, Procurator, und Wilhelm Berghauß, Bäcker, beide Bürger der Stadt Münster.
Gerhardt Berninck, Procurator, und Wilhelm Berghauß, Bäcker, beide Bürger der Stadt Münster.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ