Gespräch mit Personen aus Trofaiach über den Schauspieler Ferdinand Marian
Show full title
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A130081/107
J 25_R023_137
472
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Tondokumente zum Film "Jud Süß"
6. November 1998
Enthält:
0:00:00 - 0:19:37
Gespräch von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit mehreren Personen aus Trofaiach, über den Schauspieler Ferdinand Marian und über den Film "Jud Süß". "Ferdinand Marian war ein guter Schauspieler... jüdischer Lehrfilm, die Juden sind im Hintergrund tätig... was gezeigt wird, ist vollkommen richtig".
0:19:40 - 0:36:24
Gespräch von Friedrich Knilli mit Frau Lösch (Jahrgang 1919) über die Besuche des Schauspielers Ferdinand Marian im Geschäft ihres Vaters.
Hintergrund: Im Sommer 1927 hat sich Marian eine schwarze Lederhose von ihrem Vater (Handschuhmachermeister) in Trofaiach anfertigen lassen. Sie hat als Friseurin den Vater von Marian frisiert und rasiert. "Familie hat sehr zurückgezogen gelebt, deutschnationale Einstellung". Sie hat den Schauspieler sehr bewundert und auch den Film "Jud Süß" gesehen.
0:36:26 - 1:11:20
Gespräch von Friedrich Knilli mit Frau Hoffmann (Jahrgang 1915) und mit Herr Gratz. Hintergrund: Sie hat Backwaren in die Villa Marian gebracht. Sie hat den Schauspieler Ferdinand Marian "Ferdl" genannt. Ihr Bruder war mit Marian befreundet. Schulden der Familie Marian in der Bäckerei.
Herr Gratz liest eine Zusammenfassung seiner Erlebnisse über Marian vor. Freunde von Marian: Brüder Johann und Josef Proksch und Albert, Sohn von Schneidermeister Löschner. Anekdote über Marian.
1:11:23 - 1:25:08
Gespräch von Friedrich Knilli mit einem Mann. Hintergrund: Seine Eltern hatten ein Kaufhaus in der Hauptstraße von Trofaiach. Sie haben bei ihnen eingekauft. Vater hat erzählt, dass er Schwierigkeiten mit dem Sohn hatte. Über Filmanschauen im Zweiten Weltkrieg. Der Mann war Mitglied im "Luftwaffenkommando Ost" in Smolensk. Über Juden in Smolensk.
1:25:08 - 1:34:30
Gespräch von Friedrich Knilli mit einer Frau (Schwester des vorigen Mannes, Jahrgang 1914) über die Eltern des Schauspielers Ferdinand Marian. "Der Vater war sehr dominant". Sie hat Gesangsstunde beim Vater genommen.
0:00:00 - 0:19:37
Gespräch von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit mehreren Personen aus Trofaiach, über den Schauspieler Ferdinand Marian und über den Film "Jud Süß". "Ferdinand Marian war ein guter Schauspieler... jüdischer Lehrfilm, die Juden sind im Hintergrund tätig... was gezeigt wird, ist vollkommen richtig".
0:19:40 - 0:36:24
Gespräch von Friedrich Knilli mit Frau Lösch (Jahrgang 1919) über die Besuche des Schauspielers Ferdinand Marian im Geschäft ihres Vaters.
Hintergrund: Im Sommer 1927 hat sich Marian eine schwarze Lederhose von ihrem Vater (Handschuhmachermeister) in Trofaiach anfertigen lassen. Sie hat als Friseurin den Vater von Marian frisiert und rasiert. "Familie hat sehr zurückgezogen gelebt, deutschnationale Einstellung". Sie hat den Schauspieler sehr bewundert und auch den Film "Jud Süß" gesehen.
0:36:26 - 1:11:20
Gespräch von Friedrich Knilli mit Frau Hoffmann (Jahrgang 1915) und mit Herr Gratz. Hintergrund: Sie hat Backwaren in die Villa Marian gebracht. Sie hat den Schauspieler Ferdinand Marian "Ferdl" genannt. Ihr Bruder war mit Marian befreundet. Schulden der Familie Marian in der Bäckerei.
Herr Gratz liest eine Zusammenfassung seiner Erlebnisse über Marian vor. Freunde von Marian: Brüder Johann und Josef Proksch und Albert, Sohn von Schneidermeister Löschner. Anekdote über Marian.
1:11:23 - 1:25:08
Gespräch von Friedrich Knilli mit einem Mann. Hintergrund: Seine Eltern hatten ein Kaufhaus in der Hauptstraße von Trofaiach. Sie haben bei ihnen eingekauft. Vater hat erzählt, dass er Schwierigkeiten mit dem Sohn hatte. Über Filmanschauen im Zweiten Weltkrieg. Der Mann war Mitglied im "Luftwaffenkommando Ost" in Smolensk. Über Juden in Smolensk.
1:25:08 - 1:34:30
Gespräch von Friedrich Knilli mit einer Frau (Schwester des vorigen Mannes, Jahrgang 1914) über die Eltern des Schauspielers Ferdinand Marian. "Der Vater war sehr dominant". Sie hat Gesangsstunde beim Vater genommen.
1'34
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Trofaiach LN, Steiermark [A]
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
2025-11-21T15:30:56+0100
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Archival tectonics)
- Film- und Tondokumente aus den Staatsarchiven (Archival tectonics)
- Ablieferungen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (Archival tectonics)
- J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente (Archival holding)
- Tondokumente (Classification)
- Tondokumente zum Film "Jud Süß" (Classification)