Gumprecht von Alpen, Vogt zu Köln, und seine Brüder Gerhard und Rutger, Herr zu Garsdorf,werden wegen des Überfalls auf Lütticher Kaufleute bei Bergheim losledige Mannen des Herzogs Wilhelm II. und der Herzogin Maria für deren beider Lebenszeit. Sie sollen die Ansprüche Dietrich von der Harts wegen der Schlacht zu Baesweiler abstellen. Bei Bruch des Gelöbnisses sollen die drei Brüder in des Reiches Acht fallen.
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Gumprecht von Alpen, Vogt zu Köln, und seine Brüder Gerhard und Rutger, Herr zu Garsdorf,werden wegen des Überfalls auf Lütticher Kaufleute bei Bergheim losledige Mannen des Herzogs Wilhelm II. und der Herzogin Maria für deren beider Lebenszeit. Sie sollen die Ansprüche Dietrich von der Harts wegen der Schlacht zu Baesweiler abstellen. Bei Bruch des Gelöbnisses sollen die drei Brüder in des Reiches Acht fallen.
AA 0021, 440
AA 0021 Jülich, Urkunden (AA 0021)
Jülich, Urkunden (AA 0021) >> 1. Urkunden der Grafschaft bzw. des Herzogtums Jülich
18. Oktober 1390
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Original, Pergament. Mitsiegler: 4) Ludwig von Reifferscheid-Hackenbroich, 5) Johann von Reifferscheid-Bedbur, 6) Gerhard Herr zu der Dicke, 7) Heinrich Vogt von der Nersen, Ritter, 8) Johann Herr zu Rheydt, 9) Johann Herr zu Milendonk.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:14 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.1. Urkunden (Tektonik)
- Jülich, Urkunden AA 0021 (Bestand)
- 1. Urkunden der Grafschaft bzw. des Herzogtums Jülich (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International