Mensch, Stratthaus! Ex-Finanzminister wird Bankenretter
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 R080036/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008 >> Unterlagen
23. Oktober 2008
Gestern noch abgemeierter Finanzminister - heute kehrt er wieder zurück auf die politische Bühne - berufen als einer der obersten Kontrolleure im sogenannten "Finanzmarktstabilisierungsfonds".
Er soll die Banken aus der Finanzkrise retten und entscheidet künftig mit, wer sich aus dem 500 Milliarden schweren Hilfsfonds der Bundesregierung bedienen darf.
Mit Banken kennt er sich aus, sitzt er doch im Verwaltungs- und Aufsichtsrat der Landesbank. Allerdings vertragen sich diese Ämter nicht mit seiner neuen Aufgabe - er wird sie aufgeben müssen im Dienst für die höhere Sache.
Er soll die Banken aus der Finanzkrise retten und entscheidet künftig mit, wer sich aus dem 500 Milliarden schweren Hilfsfonds der Bundesregierung bedienen darf.
Mit Banken kennt er sich aus, sitzt er doch im Verwaltungs- und Aufsichtsrat der Landesbank. Allerdings vertragen sich diese Ämter nicht mit seiner neuen Aufgabe - er wird sie aufgeben müssen im Dienst für die höhere Sache.
0:03:25; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Bank
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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